Bund und Länder: Diese Hilfsprogramme gibt es für Kfz-Betriebe

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Sachsen

Eine Ergänzung des Bundeszuschussprogramms für in Not geratene Betriebe mit Landesmitteln ist bislang nicht vorgesehen. Eingerichtet wurde stattdessen ein zinsloses Liquiditätsdarlehen (Höhe bis 50.000 Euro, in Ausnahmefällen bis 100.000 Euro) für Soloselbstständige, Kleinstunternehmen und Freiberuflern in Sachsen mit einem Jahresumsatz von maximal eine Million Euro, das bei der Sächsischen Aufbaubank beantragt werden kann. Hier gibt es mehr Infos vom Staatsministerium sowie eine Übersicht über die Landesprogramme.

Sachsen-Anhalt

In Anlehnung an das Hilfspaket des Bundes wird das Wirtschaftsministerium eine Richtlinie zur Corona-Soforthilfe erlassen. Die Zuschüsse werden für Unternehmen gestaffelt ausgezahlt:

  • bis 5 Mitarbeiter: 9.000 Euro
  • 6 bis 10 Mitarbeiter: 15.000 Euro
  • 11 bis 25 Mitarbeiter: maximal 20.000 Euro
  • 26 bis 50 Mitarbeiter: maximal 25.000 Euro

Ausgezahlt werden die Zuschüsse über die Investitionsbank Sachsen-Anhalt. Seit Montag, 30. März 2020, können sich Unternehmer und Soloselbstständige den Antrag auf den Internetseiten der Bank herunterladen.

Ziel ist es, die Hilfen innerhalb von wenigen Tagen nach Antragseingang auszuzahlen. Unternehmen können alle laufenden betrieblichen Kosten wie Mieten (für Produktionsstätten, Büros, ...), Pachten, Leasingraten (für Maschinen, Autos und ähnliches), Versicherungen, Energiekosten und Instandhaltungskosten geltend machen.

Schleswig-Holstein

Ausgezahlt werden Soforthilfen des Bundes für kleine Unternehmen aller Wirtschaftsbereiche sowie für Soloselbständige und Angehörige der Freien Berufe von bis zu 10 Beschäftigten. Im Einzelnen ist vorgesehen:

  • bis 9000 Euro Einmalzahlung für 3 Monate bei bis zu 5 Beschäftigten
  • bis 15.000 Euro Einmalzahlung für 3 Monate bei bis zu 10 Beschäftigten

Die Zuschüsse dienen dazu, die wirtschaftliche Existenz zu sichern und akute Liquiditätsengpässe zu überbrücken. Voraussetzung für den Zuschuss ist, dass die wirtschaftlichen Schwierigkeiten infolge von Corona eingetreten sind; das Unternehmen darf vor März 2020 nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten gewesen sein (Schadenseintritt nach dem 11. März 2020).

Die Bearbeitung der Anträge und die Auszahlung erfolgt in Schleswig-Holstein durch die Investitionsbank Schleswig-Holstein. Die Anträge sind online auf den Seiten der Investitionsbank verfügbar. Hier bietet das Landesportal weitere Infos.

Thüringen

In Thüringen ist bereits ein Soforthilfeprogramm gestartet. Es richtet sich an kleine Unternehmen und Soloselbstständige. Die Staffelung ist wie folgt:

  • maximal 5.000 Euro bei bis zu 5 Beschäftigten
  • maximal 10.000 Euro bei bis zu 10 Beschäftigen
  • maximal 20.000 Euro bei bis zu 25 Beschäftigten
  • maximal 30.000 Euro bei bis zu 50 Beschäftigten

Die Bewilligung und Auszahlung erfolgt über die Thüringer Aufbaubank, wobei die Anträge auch über die Handwerkskammern eingereicht werden können. Detaillierte Informationen sowie die Antragsformulare.

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