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Bundestagsabgeordneter fordert freien Datenzugang

| Autor / Redakteur: Timo Schulz / Christoph Baeuchle

Nur wenn alle Branchenbeteiligten den gleichen Zugang zu den von Fahrzeugen erhobenen Daten haben, ist fairer Wettbewerb möglich. Dies sieht auch der Bundestagsabgeordnete Jan Metzler so, der sich mit Vertretern des Kfz-Gewerbe Rheinland-Pfalz getroffen hat.

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Jan Metzler, Mitglied des Deutschen Bundestags.
Jan Metzler, Mitglied des Deutschen Bundestags.
(Bild: Tobias Koch)

Rückenwind fürs Kfz-Gewerbe: Der Wormser Bundestagsabgeordnete Jan Metzler (CDU) unterstützt die Forderung nach einer offenen Telematikplattform für Fahrzeugdaten (OTP). „Wir können in Deutschland nur dann erfolgreich sein, wenn wir die Daten teilen und nicht jeder auf seinen Daten sitzt“, betonte Metzler.

Das Mitglied im Wirtschaftsausschuss des Bundestags und in der Enquete-Kommission „Künstliche Intelligenz“ hat mit Präsident Hans Werner Norren und Geschäftsführer Jens Bleutge vom Kfz-Gewerbe Rheinland-Pfalz über den Umgang mit Daten diskutiert. Das Kfz-Gewerbe fordert, dass Autohäuser und Kfz-Werkstätten einen den Herstellern gegenüber gleichberechtigten Zugang zum vernetzten Fahrzeug und dessen Daten haben.

„Die Autos werden immer vernetzter, kommunizieren mit dem Fahrer, der Außenwelt und speichern Daten. Nur wer zu jeder Sekunde Zugang zu den Daten und dem Display des Fahrers hat, kann sich neue Geschäftsmöglichkeiten erschließen. Alle anderen werden massiv Geschäftsanteile verlieren“, so Norren. Im Kfz-Gewerbe Rheinland-Pfalz sind 14 Kfz-Innungen mit rund 1.800 Betrieben organisiert.

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