Die großen Autohändler 2021 Bytes und Beton bei Seitz

Von Harald Czycholl

Die Autohausgruppe Seitz aus dem Allgäu ist gut durch die Corona-Pandemie gekommen – und investiert mit gleich mehreren großen Bauprojekten in die Zukunft. Auch das Onlinegeschäft gewinnt zunehmend an Relevanz.

Das Porsche-Zentrum Allgäu der Seitz-Gruppe.
Das Porsche-Zentrum Allgäu der Seitz-Gruppe.
(Bild: Seitz)

Rund 13 Millionen Euro – so viel investiert die Autohausgruppe Seitz in das neue Porsche-Zentrum Augsburg in Gersthofen, das nach dem Markenkonzept „Destination Porsche“ umgesetzt wird. Der Spatenstich des Neubaus wurde im Juli gefeiert. Das Autohaus entsteht in direkter Nachbarschaft zum bisherigen Betrieb, der 2014 in die Gruppe integriert wurde. Es soll rund 4.000 Quadratmeter Verkaufs- und Werkstattfläche umfassen. Im Showroom soll es Platz für 20 Fahrzeuge geben, zugleich verdoppelt sich die Werkstattkapazität gegenüber dem bisherigen Betrieb.

Die technische Ausstattung wird auch mit Blick auf die Elektromobilität höchsten Ansprüchen gerecht. „Das ist ein wichtiges Projekt für die Zukunft unseres Unternehmens“, betont Geschäftsführer Martin Osterberger-Seitz. Das zweite Projekt, das die Autohausgruppe realisiert, ist der Ausbau des Verwaltungsgebäudes in Kempten: In einem neuen Dienstleistungszentrum will Seitz die Fahrzeugaufbereitung, Smart Repair, Felgenreparaturen und vieles mehr zentralisieren. Zudem will die Autohausguppe von dort aus die Fahrzeuge in die verschiedenen Onlinebörsen einspielen. Um das Ganze logistisch sauber abwickeln zu können, entsteht auch noch ein Parkhaus mit rund 300 Stellplätzen.