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Byton läuft sich auf der IAA warm für Europa

Autor / Redakteur: sp-x/gr / Andreas Grimm

Der Wandel in der Automobilindustrie lässt sich zunehmend an den Automessen ablesen. Während viele etablierte Autobauer der IAA in Frankfurt fernbleiben, nutzen neue Fabrikate die Messe als Präsentationsplattform. Neu dabei ist in diesem Jahr Byton.

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Byton arbeitet am Marktstart in China. Ab 2020 soll dann auch in Europa verkauft werden.
Byton arbeitet am Marktstart in China. Ab 2020 soll dann auch in Europa verkauft werden.
(Bild: Byton)

Nach einigen Absagen hat die IAA 2019 in Frankfurt ein zukunftsweisendes Zugpferd. Der chinesische Elektroautobauer Byton hat für die Branchenshow im September einen Stand gebucht. Zuvor hatten unter anderem alle französischen Hersteller, Volvo, Nissan, Mazda, Toyota und Mitsubishi ihre Teilnahme auf der diesjährigen IAA abgesagt. Begründet wird das Fernbleiben mit Sparzwängen und Zweifeln an der noch gegebenen Werbewirkung eines Messeauftritts.

Anders dagegen das chinesische Start-up Byton: Der angekündigte Auftritt auf der IAA Pkw zähle zu den Vorbereitungen der Marke, im kommenden Jahr mit dem Neuwagenverkauf zu starten, erklärte der deutsche Byton-Vorstandschef Daniel Kirchert. Weitere chinesische Marken könnten dem Beispiel folgen. In der Vergangenheit waren immer wieder chinesische Autobauer auf der IAA aktiv, vor zwei Jahren etwa Wey und Great Wall oder vor sechs Jahren Changan.

Byton will Ende des Jahres in China mit der Produktion seines ersten Serienmodells M-Byte starten und Anfang 2020 mit dem Verkauf beginnen. Ende 2020 soll das Elektro-SUV auch in Deutschland auf den Markt kommen und gegen Konkurrenten wie Tesla, Mercedes und Audi antreten. Auf konventionelle Werbung will das Unternehmen weitgehend verzichten, neben kleineren Veranstaltungen mit potenziellen Kunden kommt der IAA daher eine wichtige Rolle beim Bekanntmachen der Marke zu.

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