Werkstattportal Car-to-W-Kommunikation

Autor: Steffen Dominsky

An Car-to-X-Kommunikation probieren sich viele. Auch daran, Autofahrer und Werkstätten digital zu verknüpfen – etliche scheiterten bereits. Mit „Cartelligence“ bringt Datenspezialist Topmotive noch ein Werkstattportal auf den Markt. Ein erfolgreiches?

Mit dem Handy leicht und schnell den Weg zur richtigen Werkstatt finden: Das versprachen schon mehrere Plattformen. „Cartelligence“ von Topmotive möchte dieses Versprechen einlösen.
Mit dem Handy leicht und schnell den Weg zur richtigen Werkstatt finden: Das versprachen schon mehrere Plattformen. „Cartelligence“ von Topmotive möchte dieses Versprechen einlösen.
(Bild: DVSE)

Alles im Leben ist vergänglich. Diese keineswegs neue Erfahrung mussten in den vergangenen Jahren auch die machen, die sich oftmals mit viel Tamtam an einer Car-to-Werkstatt-Kommunikation probiert haben, sprich ein digitales Werkstattportal lanciert hatten – und davon gab es einige. Die bittere Erkenntnis für die, die in diese Portale reichlich Geld (Anbieter) bzw. Hoffnung (Werkstätten) gesteckt hatten: Nur wenige Produkte brachten den Autobesitzern bzw. Fuhrparkverantwortlichen einen signifikanten Nutzwert beziehungsweise den Betrieben mehr oder „bessere“ Kundschaft. Das lag vor allem an einer fehlenden Akzeptanz bei ersteren und an einem schlechten Aufwand-Nutzen-Verhältnis bei letzteren.

„Für manches Produkt war die Zeit auch schlicht noch nicht reif“, ist Krunoslav Bagaric überzeugt. Bagaric ist Vorstand der Topmotive-Gruppe. Ein Name bzw. Unternehmensverbund, der vielen nichts sagen dürfte. Was vielen jedoch etwas sagen dürfte, sind die Produkte von Topmotive: elektronische Kataloge für Ersatzteile und technische Daten wie Stakis (Stahlgruber) und WM-Kat (Wessels+Müller).

Über den Autor

 Steffen Dominsky

Steffen Dominsky

Redakteur »kfz-betrieb«, "Fahrzeug + Karosserie", stellv. Ressortleiter Service & Technik »kfz-betrieb«, Vogel Communications Group