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Caroobi: Räuber oder Robin Hood?

| Autor / Redakteur: Christoph Seyerlein / Christoph Seyerlein

Caroobi schaltet sich immer häufiger zwischen freie Werkstatt und Endkunde. Aus Sicht der Berliner geschieht das nur zum Vorteil der Betriebe. Die künftigen Pläne des Start-ups erläutert Geschäftsführer Philipp Grosse Kleimann.

Philipp Grosse Kleimann (Mitte) ergänzt die beiden Caroobi-Gründer Nico Weiler (li.) und Mark Michl (re.) in der Geschäftsführung des Unternehmens.
Philipp Grosse Kleimann (Mitte) ergänzt die beiden Caroobi-Gründer Nico Weiler (li.) und Mark Michl (re.) in der Geschäftsführung des Unternehmens.
(Bild: Caroobi)

Die Geschäftsführung der Werkstattplattform Caroobi besteht seit Anfang Juli aus drei Mitgliedern: Philipp Grosse Kleimann ergänzt die beiden Gründer Mark Michl und Nico Weiler. Der 48-Jährige, der in der Vergangenheit unter anderem als Vorstand bei Aston Martin, in Führungsrollen bei Mercedes-Benz und als Senior Partner bei Roland Berger aktiv war, soll als Chief Commercial Officer ab sofort zur Weiterentwicklung des Geschäftsmodells beitragen.

Im Gespräch mit »kfz-betrieb« konkretisierte Grosse Kleimann, was die Berliner in nächster Zeit vorhaben. Er sieht das Start-up als „eine Art Robin Hood für kleine Werkstätten und Teilehändler“. Jene Unternehmen täten sich schwer dabei, die Herausforderungen durch neue Trends wie etwa die Digitalisierung alleine zu meistern. Caroobi könne sie dabei unterstützen. Grosse Kleimann ist überzeugt: „Der deutsche Aftermarket braucht Impulse von außen. Und die kommen jetzt aus verschiedenen Richtungen, unter anderem auch von uns.“