Carsharing: Jetzt geht’s in die Fläche!

Carsharing ist ein Geschäftsfeld, das der Handel bislang weitgehend unbeackert lässt. Es fehlte an der Kooperationsbereitschaft der Hersteller, an technischen Möglichkeiten oder vielleicht auch am Willen. Doch nun kommt Bewegung in die Sache.

| Autor: Martin Achter, Julia Mauritz

Auch jenseits der Großstädte sind derzeit Händler und andere Akteure verstärkt aktiv, um den Einstieg in das Carsharing als mögliche Mobilitätsform der Zukunft zu erproben.
Auch jenseits der Großstädte sind derzeit Händler und andere Akteure verstärkt aktiv, um den Einstieg in das Carsharing als mögliche Mobilitätsform der Zukunft zu erproben. ( © danielschoenen - Fotolia)

Mit dem Carsharing verhält es sich ein wenig wie mit dem Internet: Die einen Händler sehen es als Bedrohung, andere als Chance, um etwa neue Kunden zu gewinnen oder im Wettbewerb zu punkten. Unabhängig davon, ob der Handel Carsharing gut findet oder nicht: Die neuen Mobilitätsangebote werden das Kaufverhalten beeinflussen, so wie das Internet das Informationsverhalten der Menschen tiefgreifend verändert hat. Wegwünschen bringt nichts. Handeln ist angesagt.

Das Szenario, das das Beratungsunternehmen IIC in einer Studie zu den Auswirkungen des Carsharings auf den Automobilhandel malt, ist pechschwarz: Carsharing wird künftig eine zentrale Rolle im Bereich der individuellen Mobilität der Menschen spielen, und die geringere Anzahl an privaten Fahrzeugbesitzern wird sich für den Vertragshandel in allen Geschäftsbereichen negativ auswirken – vor allem im Gebrauchtwagengeschäft. Bis 2020 prognostiziert IIC ein Überangebot von 1,8 Millionen Gebrauchtwagen.

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