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Carsten Müller wird Obermeister in Oberhessen

| Autor / Redakteur: Holger Zietz / Christoph Baeuchle

Wechsel an der Spitze der Kfz-Innung Oberhessen: Carsten Müller ist neuer Obermeister. Damit jüngere Kräfte in der Innung mitarbeiten können, sollen die Aufgaben der Ehrenämter auf mehrere Schultern verteilt werden.

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Carsten Müller ist neuer Obermeister der Kfz-Innung Oberhessen.
Carsten Müller ist neuer Obermeister der Kfz-Innung Oberhessen.
(Bild: Zietz)

Die Kfz-Innung Oberhessen hat eine neue Führungsspitze: Auf ihrer Frühjahrsversammlung wählten die Mitglieder Carsten Müller zum neuen Obermeister. Er löst Hans-Joachim Beranek ab, der die vergangenen sieben Jahre die Innung geführt hat. Müllers Stelle als stellvertretender Obermeister übernimmt Andreas Braun.

Mit den Vorstandswahlen vertieft die Innung ihr Prinzip, die Arbeit auf viele Schultern zu verteilen. „Nur dadurch können wir auch jüngere Vorstandsmitglieder gewinnen“, begründete Geschäftsführer Björn Hendrischke den Schritt. Jüngeren Betriebsinhabern fehle schlicht die Zeit, um sich auch noch vollumfänglich in der Innung um alles zu kümmern. Also werde die Arbeit verteilt und es falle manchem leichter, sich für ein Amt zu bewerben.

Nachdem Beranek seinen Betrieb verkauft und satzungsgemäß sein Amt aufgegeben hat, hat Müller zu Jahresbeginn die Aufgaben des Obermeisters zunächst kommissarisch übernommen. Bei der Frühjahrsversammlung stellte er seinen ersten Bericht vor. Er hob die erfreuliche Zahl von 109 Junggesellen hervor, davon zwei Gesellinnen, die Anfang März nach bestandener Prüfung freigesprochen wurden. Im Rahmen einer großen Feier erhielten die Nachwuchskräfte ihr Zeugnis. Diese Feiern seien wichtig, so Müller, für die Azubis und für ihre Angehörigen.

Einstimmig verabschiedete die Innung eine neue Gebührenordnung: Damit führte sie eine Lehrlingsbetreuungsgebühr ein – nicht für Innungsbetriebe, sondern für solche, die der Kfz-Innung nicht angehören, aber deren Dienste und Organisationsstrukturen in Anspruch nehmen, ohne dafür über die reinen Gesellenprüfungsgebühren hinaus einen Beitrag zu leisten. Für die Innungsmitgliedsbetriebe ist diese Gebühr in ihrem Beitrag enthalten. Für alle Nichtmitglieder beträgt sie 240 Euro und ist in drei Raten zu zahlen.

Beranek engagierte sich rund 22 Jahre lang im Vorstand der Kfz-Innung Oberhessen, zunächst als Beisitzer und von 2006 bis 2011 als stellvertretender Obermeister, bevor er 2011 an die Innungsspitze rückte. Daneben fungierte Beranek über viele Jahre hinweg unter anderem als Vorsitzender des Gesellenprüfungsausschusses.

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