Castrol arbeitet an Geschwindigkeitsrekord

Versuch auf 1.000 Meilen pro Stunde zu kommen

| Autor: Steffen Dominsky

Mit Schmiermittel von Castrol soll das Raketenfahrzeug Bloodhound SSC auf 1.000 Meilen pro Stunde (mph) beschleunigen.
Mit Schmiermittel von Castrol soll das Raketenfahrzeug Bloodhound SSC auf 1.000 Meilen pro Stunde (mph) beschleunigen. (Foto: Castrol)

Castrol will einen Geschwindigkeits-Rekordversuch nutzen, um die Leistungsfähigkeit seiner Schmierstoffprodukte unter Beweis zu stellen. Dazu engagiert sich das Hamburger Unternehmen als Technologie-Partner im Bloodhound-Projekt, das mit einem eigens konstruierten Raketenfahrzeug eine Maximalgeschwindigkeit von 1.609 km/h (1.000 Meilen pro Stunde (mph)) ereichen will. „Dieses Projekt gibt uns die Möglichkeit, mit unseren Hochleistungs-Produkten die Grenze des Machbaren neu zu definieren“, erläutert Michael Hansen, Geschäftsführer von Castrol Deutschland, den Stellenwert der Partnerschaft.

Derzeit konstruiert das britische Bloodhound-Team in Bristol ein Fahrzeug, das eine maximale Leistung von 99.000 kW / 135.000 PS entwickeln soll. Damit soll der Bloodhound SSC Supersonic Car auf die Rekordgeschwindigkeit beschleunigt werden. Der Beitrag von Castrol an dem Projekt besteht nach Angaben des Schmiermittelproduzenten aus einer Reihe von Hochleistungsschmierstoffen. Dazu gehören unter anderem das neu entwickelte Motoröl Castrol Edge, das weniger anfällig gegen einen Schmierfilmriss bei hohen Belastungen sein soll, die bereits im Motorsport eingesetzte Bremsflüssigkeit Castrol React SRF und verschiedene Hydraulik-Öle.

Für Castrol ist der Ausflug zur Rekordjagd nicht neu. Bereits 1924 seien Schmierstoffe von Castrol an Bord gewesen, als ein Landfahrzeug die damalige Höchstgeschwindigkeit von (235 km/h / 146 mph) erreichte, heißt es in einer Mitteilung der Hamburger. Gemeinsam mit dem Bloodhound-Team arbeite Castrol seit 30 Jahren immer wieder zusammen. Seit 1997 halte man den Geschwindigkeitsrekord von 1.228 km/h (763 mph). Der Versuch, die 1.000-Meilen-Grenze zu knacken, wird für das Jahr 2016 erwartet.

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