Werkstattportal Castrol stellt Carama ein

Autor: Martin Achter

Online Autoteile und Zubehör zu kaufen, ist für Verbraucher kein Problem. Aber Werkstattleistungen übers Internet buchen? Mit Carama aus dem Haus Castrol geht nach der Pilotphase ein weiteres Werkstattportal offline. Die BP-Tochter erhofft einen größeren Kundenzuspruch auf einem anderen Markt als in Deutschland.

Nach wenigen Monaten gestoppt: Die BP-Tochter Castrol hat ihr Werkstattportal unter dem Namen Carama eingestellt.
Nach wenigen Monaten gestoppt: Die BP-Tochter Castrol hat ihr Werkstattportal unter dem Namen Carama eingestellt.
(Bild: Achter/»kfz-betrieb«)

Im Internet einen Öl- oder Räderwechsel vereinbaren? In Deutschland scheinen sich Verbraucher trotz Corona mit der digitalen Buchung von Servicedienstleistungen noch immer schwer zu tun. Nach einer Reihe anderer Werkstattportale verabschiedet sich jetzt auch das erst im Herbst gestartete Pilotprojekt Carama der BP-Tochter Castrol vom Markt. In einem anderen europäischen Land soll das Angebot aber weiterleben.

„Castrol hat die Entscheidung getroffen, das Pilotprojekt Carama für freie Werkstätten im deutschen Markt einzustellen und sich auf einen anderen vielversprechenden Autoreparaturmarkt in Europa zu konzentrieren“, erklärte der Vertriebsverantwortliche Thorsten Preuß am Montag. Die Internetseiten für Kunden und Werkstätten würden in den kommenden Tagen „inaktiv gestellt“. Dann sei online nur noch eine Platzhalterseite zu finden. Außer in Deutschland konnte Carama bisher unter anderem in Spanien genutzt werden.

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 Martin Achter

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Ressortleiter Management & Handel / »kfz-betrieb«