Chefs von Ford, Toyota und E-Go wollen IAA in Köln

Entscheidung über künftigen Standort weiter offen

| Autor: dpa

(Bild: Michael Gaida/pixabay)

Die Chefs von Ford, Toyota und E-Go – alle mit Sitz in NRW – haben sich für Köln als neuen Standort der Automesse IAA ausgesprochen. Das berichtete der „Kölner Stadt-Anzeiger“ am Samstag. „Mit der Spielemesse Gamescom hat Köln ja bereits bewiesen, dass man solche Formate stemmen kann“, sagte etwa Gunnar Herrmann, Chef von Ford Deutschland, der Zeitung. Toyota-Deutschland-Chef Alain Uyttenhoven sagte: „Köln wäre definitiv ein sehr guter Standort für die Messe. Nicht nur Ford und Toyota haben hier ihren Sitz, sondern auch zahlreiche große und bedeutende Zulieferer.“

Günther Schuh, Entwickler des elektrischen Stadtautos E-Go, sieht ebenfalls klare Standortvorteile am Rhein, sagte etwa, ein industrielles Umfeld sei wichtig für die Messe – dieses gebe es in Köln mit einer Vielzahl namhafter Firmen nicht nur aus dem Automobilbereich. Auch die innenstadtnahe Lage des Kölner Messegeländes sei ein starker Pluspunkt.

Bericht: Hersteller schlagen Bundesgartenschau-Konzept für IAA vor

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11.09.19 - Viele Hersteller haben der IAA 2019 den Rücken gekehrt und auch die ausstellenden Autobauer äußern vermehrt Kritik am Konzept der Messe. Recherchen des „Handelsblatts“ zufolge diskutieren die Unternehmen über wechselnde Standorte – Regionen könnten sich demnach um die Austragung bewerben. lesen

Der IAA-Vertrag mit dem bisherigen Messestandort Frankfurt ist ausgelaufen. Die deutschen Hersteller und ihr Verband VDA denken über einen Wegzug der Messe nach. Besonders Köln und Berlin werden gute Chancen für eine Neuausrichtung der Branchenschau eingeräumt. Laut einem Bericht des Handelsblatts vom September wird in Herstellerkreisen auch ein an Olympia oder die Bundesgartenschau angelehntes Konzept diskutiert, bei dem sich Städte oder Regionen um die Austragung der Messe bewerben können.

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