Chevrolet: Erst Marktanteil liefern, dann mehr Werbung

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Wie viele Autos wollen Sie 2012 verkaufen – zu hören waren 31.000?

Letztes Jahr war ein Prozent Marktanteil für uns greifbar. Das möchte ich in diesem Jahr auch wieder schaffen. Den Wachstumspfad, den wir 2011 beschritten haben, wollen wir in diesem Jahr fortsetzen. Aber das Erreichen einer bestimmten Zielvorgabe steht nicht im Vordergrund.

Den Händlern liegen Rabattangaben auf Vermittlerseiten im Internet schwer im Magen – zum Beispiel 31 Prozent für den Captiva. Steuern Sie hier aktiv dagegen?

Absolut. Wenn Händler mit sehr aggressiven Angeboten werben, dann ist das mit Hinblick auf die Restmarge beziehungsweise auf die Wirtschaftlichkeit natürlich letzten Endes deren unternehmerische Entscheidung. Dennoch ist es für alle Seiten wichtig, profitabel zu wachsen, und hier sind Dumpingpreise kontraproduktiv. Bei Reimport-Angeboten prüfen wir gegebenenfalls, ob es sich um einen autorisierten oder einen nicht-autorisierten Verkauf handelt. Wenn Letzteres der Fall ist, gehen wir dem weiter nach. Reimporte sind bei Chevrolet aber kein großes Thema – wir reden über einen Anteil von zwei bis vier Prozent an den Chevrolet-Neuzulassungen in Deutschland.

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Wo liegen aktuell Ihre Schwerpunkte bei der Netzentwicklung?

Bei sieben neuen Modellen plus zwei Launches, die wir in diesem Jahr haben, ist es wichtig, das Produktwissen zu erweitern. Deswegen werden wir uns nach wie vor darauf konzentrieren, die Verkäufer und das Servicepersonal zu qualifizieren.

400 Händler stark soll Ihr Netz werden – Bis wann wollen Sie diese Marke erreichen?

Das ist schwer zu sagen – Sie brauchen den richtigen Unternehmer. Darauf kommt es an. Deshalb wollen wir uns hier zeitlich auch nicht festlegen.

Wie rentabel arbeiten die Chevrolet-Partner derzeit?

Ich nenne keine Zahlen. Aber wenn Sie die Händler fragen, werden sie Ihnen bestätigen, dass man mit Chevrolet Geld verdienen kann. Und das zählt am Ende. Sicherlich gibt es Bereiche, die man verbessern kann, aber unterm Strich ist es wichtig, dass wir eine Stabilität im Netz sehen und die Händler Spaß am Produkt und an der Marke haben. Um das sicherzustellen, führen wir einen offenen und konstruktiven Dialog.

Wie steht es mit den Verhandlungen um den neuen Händlervertrag?

Wir haben sehr partnerschaftliche Gespräche in einem konstruktiven Umfeld. Das ist gut für beide Seiten.

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