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China-Flaute schmerzt VW immer stärker

| Autor: Christoph Seyerlein

VW hat bei den Auslieferungen einen schwachen März hingelegt. Gerade der starke Fokus auf China hilft der Marke dabei aktuell überhaupt nicht: Im Reich der Mitte brach der Absatz zuletzt am heftigsten ein.

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VW schwächelt aktuell beim Absatz.
VW schwächelt aktuell beim Absatz.
(Bild: Seyerlein / »kfz-betrieb«)

Der Absatz von VW Pkw ist im März spürbar geschrumpft. Mit 542.700 Neuwagen lieferte die Marke weltweit 7,2 Prozent weniger Autos aus als noch im Vorjahresmonat. Auch nach dem ersten Quartal steht unter dem Strich ein Minus: 1.456.400 Einheiten bedeuten einen Rückgang von 4,5 Prozent im Vergleich zu 2018. Den weltweiten Marktanteil habe man aber ausbauen können, betonten die Wolfsburger.

Volkswagen-Vertriebsvorstand Jürgen Stackmann kommentierte die Zahlen wie folgt: „Die anhaltende Kaufzurückhaltung in China hat sich im ersten Quartal wie erwartet in unseren Auslieferungszahlen bemerkbar gemacht.“ Dennoch blickt Stackmann dem weiteren Jahresverlauf optimistisch entgegen. „Unser weltweiter Auftragsbestand liegt auf hohem Niveau und wir arbeiten intensiv an der Kapazitätserweiterung bei Otto-Motoren, um die bestellten Autos zeitnah zu unseren Kunden zu bringen“, sagte er. Große Stücke hält er dabei auf das neue SUV T-Cross, dessen Markteinführung unmittelbar bevorsteht. „Das wird uns Rückenwind geben“, so Stackmann.

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Rückenwind könnte VW aktuell in fast allen Regionen gut gebrauchen. Im März war der US-Markt der einzige Lichtblick für die Marke. Dort wuchsen die Wolfsburger mit 37.100 Auslieferungen um 14 Prozent. Im Gesamtjahr liegt VW mit 85.900 Einheiten in den USA um 2,3 Prozent über dem Vorjahresniveau.

In Deutschland (52.700, -3,2 %) und Gesamteuropa (183.200, -3,5 %) verlief der März für VW dagegen schwach. Auch nach dem ersten Quartal hat das Fabrikat in der Heimat (383.500, -3,2 %) und in Europa (445.500, -1,9 %) Rückgänge zu verzeichnen.

An meisten schmerzt VW aber die anhaltende Flaute in China. Mit 242.900 Neuwagen lieferten die Wolfsburger auf ihrem wichtigsten Markt im März deutlich weniger Autos aus als noch vor einem Jahr (-9,9 %). Schon das ganze Jahr hat die Branche im Reich der Mitte zu kämpfen. So auch Volkswagen, mit 703.400 Neuwagen wurden die Wolfsburger im ersten Quartal 6,9 Prozent weniger Autos in China los als vor Jahresfrist.

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