China-Geschäft pusht BMW-Verkäufe

Autor: Andreas Wehner

Der Münchner Konzern hat im dritten Quartal wieder ein Absatzplus verzeichnet – vor allem dank des starken Absatzes in China. Doch auch in Europa geht es für BMW wieder aufwärts.

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Beim 5er hat BMW erst kürzlich neue Plug-in-Hybrid-Versionen vorgestellt.
Beim 5er hat BMW erst kürzlich neue Plug-in-Hybrid-Versionen vorgestellt.
(Bild: BMW)

Gute Geschäfte in China haben beim BMW-Konzern im dritten Quartal für ein Absatzplus gesorgt. Wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte, bedeuten weltweit 676.000 Auslieferungen einen Zuwachs von 8,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Durch das Corona-bedingt schwache erste Halbjahr bleibt nach neun Monaten dennoch ein deutliches Minus von 12,5 Prozent. Von Januar bis September verkaufte der Autobauer 1,638 Millionen Pkw der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce.

In China liegen die Verkaufszahlen auch im bisherigen Gesamtjahr schon um 6,4 Prozent im Plus. Im vergangenen Quartal betrug der Zuwachs auf dem chinesischen Markt im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit 231.000 Auslieferungen 31,1 Prozent. Auf dem gesamten asiatischen Markt legte BMW um 24,9 Prozent zu.

Auch in Europa ging es zuletzt wieder aufwärts. Von Juli bis September setzte BMW 276.000 Fahrzeuge ab. Das entspricht einem Plus von 7,1 Prozent zum dritten Quartal 2019. In Deutschland verkaufte der Autobauer 86.000 Pkw (+12,1 %). In Amerika dagegen sieht es nach wie vor düster aus. 99.000 Fahrzeuge entsprachen einem Minus von 17,0 Prozent.

Die Kernmarke BMW verkaufte in den letzten drei Monaten 585.000 Autos und legte damit um 9,8 Prozent zu. Der Stuttgarter Konkurrent Mercedes verkaufte mit 613.770 Einheiten (+ 3,9 %) im gleichen Zeitraum jedoch noch mehr Pkw. Nach neun Monaten liegt Mercedes mit 1,55 Millionen Auslieferungen ebenfalls deutlich vor BMW (1,43 Mio.).

Mini legt ebenfalls zu

Auch bei Mini gab es zuletzt wieder ein Verkaufsplus. 89.000 Einheiten entsprachen im dritten Quartal einem Zuwachs von 1,9 Prozent. Für das Gesamtjahr weist das Fabrikat mit 208.000 Einheiten immer noch ein deutliches Minus von 20,0 Prozent aus.

Rolls-Royce lieferte in den ersten drei Quartalen insgesamt knapp 2.700 Autos aus (-28,5 %), davon 1.100 zwischen Juli und September (-9,5 %). Dank eines steigenden Auftragseingangs erwartet BMW für sein Luxusfabrikat ein robustes viertes Quartal und ein starkes Jahresende.

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Redakteur Newsdesk Automotive