China: Iveco zeigt Joint-Venture-Fahrzeuge

Autor Stephan Richter

Iveco und Fiat Industrial kooperieren bereits seit 1996 mit Nutzfahrzeugherstellern in China. Iveco verkauft in die Volksrepublik bereits gut die Hälfte seiner Einheiten. Auf der Auto China 2012 in Peking zeigen die Hersteller nun neue Fahrzeuge.

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Die Genlyon M 100 Sattelzugmaschine in der „Logistic Value-added edition“.
Die Genlyon M 100 Sattelzugmaschine in der „Logistic Value-added edition“.
(Foto: Iveco)

Iveco und die Fiat Industrial Group präsentieren sich auf der „Auto China 2012“ in Peking gemeinsam mit ihren Joint-Venture-Partnern NAC und SAIC. Die Kooperation mit NAC beinhaltet das Unternehmen Naveco. Gemeinsam mit SAIC entstanden die beiden Firmen SIH (SAIC-Iveco Hongyan Commercial Vehicles Co. Ltd) und SFH (SAIC-Iveco FPT Hongyan).

Naveco ist auf die Produktion von leichten und mittelschweren Lkw sowie Minibussen ausgerichtet und zeigt auf der Messe zwei Power-Daily: einen in Form eines Allrad Turbo Daily 4x4 als Schulbus, den anderen in einer Luxus-Variante. Eine weitere Neuheit ist das 2012er-Modell des Yuejin Ouka als Kipper.

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Top-Modell Genlyon

SIH zeigt in der schweren Klasse gleich mehrere Versionen des Genlyon: ganz neu als 6x4 M 100 (Logistic Value-added edition), einer Sattelzugmaschine für den Straßentransport, und als 8x4 mit Tankaufbau. Der Genlyon war 2009 das erste Produkt des Joint Ventures von Iveco und SAIC und enthält Komponenten des Iveco Stralis. Aus der Kingkan-Baureihe findet sich ein ein 8x4 Kipper auf dem Messestand.

Der Genlyon ist mit der neuen Motorenvariante Cursor 13 lieferbar. Diese entspricht den Euro-4-Emissionswerten, die in China ab Juli 2013 gelten. Der Cursor 13 ist mit einem Turbolader ausgestattet und soll bei einem Drehmoment von 2.200 Nm über 480 PS verfügen.

Absatzzahlen bis 2017 verdreifachen

„Der chinesische Markt ist für uns von größter Bedeutung, weil er ein riesiger und wachstumsstarker Markt ist. Dazu kommt, dass durch die Präsenz in China auch umliegende Märkte bedient werden können“, erklärt Alfredo Altavilla, Iveco Managing Director. Altavillas Ziel ist es, die Verkaufszahlen der Joint-Venture-Produkte in den nächsten fünf Jahren mit weiteren Neuheiten zu verdreifachen. 2011 konnte Iveco über diesen Kanal bereits 143.000 Einheiten absetzen. Das sind zirka 50 Prozent der weltweiten Verkäufe des Herstellers.

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