Citroën DS4: Dschungel inklusive

Coupéhafter Kompakter mit außergewöhnlichen Gimmicks

16.05.2011 | Autor: sp-x

Der Citroën DS4 kostet etwa 3.000 Euro mehr als der C4.
Der Citroën DS4 kostet etwa 3.000 Euro mehr als der C4.

Ende Mai erweitert Citroën sein DS genanntes Stylingprogramm um eine weitere Variante. Der DS4 gibt den eleganteren Bruder des im Spätherbst vorgestellten C4. Wo dieser mit „Golf“-Tugenden wie unauffälliges Design punkten soll, darf sich das coupéhafte Derivat durch modische Formgebung sowie spielerische Elemente von der Masse der Kompaktmodelle absetzen. Für diesen Differenzierungsanspruch muss der Kunde 3.000 Euro mehr im Vergleich zum C4 bezahlen, so dass der DS4 in Verbindung mit dem 88 kW/122 PS starken Benzinmotor ab 20.700 Euro erhältlich ist.

Der Dschungel ruft im DS4. Oder vielmehr er intoniert Trommelgeräusche. Zumindest wenn man vor Fahrbeginn die Blink- und Warntöne auf „Jungle Fantasy“ umstellt. Das ist einer von vier polyphonen Klangtönen, mit denen man ähnlich wie bei Mobiltelefon seine Geräuschkulisse individuell gestalten kann. Also Blinker gesetzt und mit einem Tam-Tam, Tam-Tam in den Berufsverkehr von Barcelona eingefädelt.

Die vielen Ampelstopps geben zunächst Gelegenheit, sich mit dem Interieur vertraut zu machen. Die von uns gefahrene Top-Ausstattung Sportchic verwöhnt mit allerlei Annehmlichkeiten wie Klimaautomatik (deren Strömungsintensität lässt sich in drei Stufen regeln), Massagesitzen oder eine elektronische Einparkhilfe. Hoppla. Wieder trommelt es. Der hier serienmäßige Tote-Winkel-Assistent warnt: Von hinten nähert sich ein Fahrzeug.

Die sich im Berufsverkehr stauenden Autofahrer riskieren derweil interessierte Blicke auf den DS4. 18-Zoll-Schlappen auf einem Kompaktwagen sind ja eher selten. Genauso wie die etwas ungewöhnliche Form. Dank der abfallenden Dachlinie und den verdeckten hinteren Türen wirkt der um sechs Zentimeter, auf eine Länge von 4,27 Metern verkürzte Franzose coupéhaft. Zu diesem eleganten seitlichen Auftritt setzen die großen Räder samt der riesigen Aussparungen einen muskulösen Kontrast.

Der Fahrer sitzt ein wenig höher als üblich, kann dank der Fahrzeugbreite von 1,81 Meter genügend Abstand zum Nachbarn halten, außerdem die gute Verarbeitungsqualität sowie den Ausblick aus der weit in den Dachhimmel gezogenen Frontscheibe genießen.

Auf Seite 2: Mühsamer Einstieg hinten

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