Citroën verkauft 2011 weniger Fahrzeuge

Redakteur: Christoph Baeuchle

Citroën Deutschland kämpft mit rückläufigen Absatzzahlen. Das gleiche gilt für den französischen Mutterkonzern PSA Peugeot Citroën.

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Citroën Deutschland hat ein schwieriges Jahr hinter sich: Die Zulassungen haben sich trotz des allgemeinen Absatzaufschwungs rückläufig entwickelt. Insgesamt seien 2011 gut 78.200 Pkw und leichte Nutzfahrzeuge in Deutschland neu zugelassen worden, teilte Citroën Deutschland am Donnerstag mit. Im Jahr zuvor waren es noch rund 79.500 Einheiten.

Entsprechend ist auch der Gesamtmarktanteil rückläufig: Er lag im vergangenen Jahr bei 2,3 Prozent. Damit ist Citroën nicht nur von den einst geplanten drei Prozent weit entfernt, sondern auch von den im Umweltprämienjahr 2009 erzielten 2,8 Prozent.

Vor allem die Pkw konnten sich im um knapp neun Prozent wachsenden Markt nicht behaupten: Mit 66.700 Neuzulassungen verbuchte Citroën ein Minus von rund 2,5 Prozent. Dagegen konnten die leichten Nutzfahrzeuge in absoluten Zahlen zulegen: Gut 11.500 Transporter wurden erstmals zugelassen, ein Plus von 400 Einheiten im Vergleich zu 2010.

In Deutschland erhofft sich Citroën im laufenden Jahr durch den DS 5 und den kompakten SUV C4 Aircross zusätzliche Verkaufsimpulse. Im Rahmen der Neupositionierung der Marke, die 2009 begonnen wurde, stehen insbesondere Maßnahmen zur Steigerung der Qualität des Händlernetzes sowie der Kundenzufriedenheit im Fokus.

Nicht nur in Deutschland, auch in Europa verbuchte Citroën im vergangenen Jahr rückläufige Zahlen: Der Absatz sank von 1,02 Millionen Einheiten in 2010 auf 0,96 Millionen Pkw und leichten Nutzfahrzeuge im vergangenen Jahr. Dies führte zu einem rückläufigen Gesamtabsatz: Weltweit hat Citroën 1,436 Millionen Fahrzeuge abgesetzt, ein Minus von rund 20.000 Stück.

Vor allem mit Blick auf Europa äußert sich der Konzern für das laufende Jahr skeptisch: Der Abwärtstrend des Gesamtmarktes halte auch 2012 an. Doch vor allem hofft der Autobauer auf die Schwellenländer. Bis spätestens 2015 will das Unternehmen die Hälfte seiner Fahrzeuge in den Wachstumsmärkten verkaufen, fünf Jahre später sollen es zwei Drittel des Absatzes sein.

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