Suchen
+

Classic Cars: Wenn Geschichte ruft

| Autor / Redakteur: Steffen Dominsky / Steffen Dominsky

Erstmals widmet sich die Automechanika dem Themenfeld Young- und Oldtimer. In Halle 12.1 können sich Besucher über die verschiedensten fahrzeug- und dienstleistungstechnischen Aspekte in Sachen rollendes Kulturgut informieren.

Erstmals widmet sich ein eigenständiger Ausstellungsbereich auf der Automechanika dem Thema „Classic Cars“.
Erstmals widmet sich ein eigenständiger Ausstellungsbereich auf der Automechanika dem Thema „Classic Cars“.
(Bild: by PIETRO SUTERA PHOTOGRAPHY)

Nichts ist von ewiger Dauer, sonst gäbe es schließlich keine Geschichte, könnte man philosophieren. Das gilt selbstverständlich auch für automobiles Kulturgut. Schließlich gäbe es sonst auch keine Oldtimer – das wäre ein fataler Umstand! Auch klassische Fahrzeuge sind somit einem steten Wandel unterworfen. Ein solcher findet auch seit rund eineinhalb Jahren innerhalb der Branche statt: Der Hype der vergangenen Jahre ist vorbei. Waren seinerzeit für vieles, was bei drei auf vier Rädern stand und historisch war, zum Teil Unsummen aufgerufen und auch bezahlt worden, hat sich der Markt nunmehr wieder normalisiert.

Fachkräfte fehlen bei den Restaurierungsbetrieben

Von einer Rezession im Oldiebereich kann aber beileibe keine Rede sein, im Gegenteil – speziell was den Service betrifft. Bei vielen Oldtimerspezialisten quellen die Auftragsbücher über. „Bei guten Betrieben werden mittlerweile Restaurierungskapazitäten quasi versteigert“, weiß Matthias Kemmer, Inhaber eines Restaurierungsbetriebs und bekannter Oldtimerdozent an der Akademie des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (TAK) zu berichten. Ihnen macht vor allem ein Problem zu schaffen, von dem immer mehr Bereiche vor allem im Handwerk, aber auch in der Industrie betroffen sind und das auf den Namen „Fachkräftemangel“ hört.