Classic Days: 30 Jahre altes Lambo-SUV trifft Pikes-Peak-Sieger

Automobiles Generationentreffen auf Schloss Dyck

| Autor: sp-x

Auf Schloss Dyck tragen sich Alltags-Oldtimer und automobile Juwelen einträchtig zu den 13. Classic Days.
Auf Schloss Dyck tragen sich Alltags-Oldtimer und automobile Juwelen einträchtig zu den 13. Classic Days. (Bild: Ampnet)

Schloss Dyck in Jüchen am Niederrhein hat am ersten August-Wochenende zum 13. Mal zu den Classic Days gerufen. Das Programm an den Tagen vom 3. bis 5. August ist leicht zu umreißen: Auto, Autos, Autos. Nicht wenige Besucher der Classic Days hatten dafür in diesem Jahr einige Strapazen auf sich genommen. Denn, wer ein echter Oldtimer-Fan ist, fährt im eigenen Liebhaberstück – was in den meisten Fällen eine längere Fahrt bei mehr als 30 Grad ohne Klimaanlage bedeutete.

Der Kondition hunderter Oldtimer-Besitzer ist zu verdanken, dass auch in diesem Jahr bereits der Fußmarsch zum Ausstellungsgelände am Wasserschloss zur Attraktion wurde: Die angereisten und geparkten Liebhaberstücke, die der Besucher auf dem Weg zum Schloss Dyck sieht, hört und riecht, stimmten angemessen auf die Schau der Pretiosen ein.

Einen kilometerlangen Fußweg rund um das Wasserschloss zurückzulegen ist überhaupt kein Problem, dabei durchstreift man die automobilen Schichten wie die Tierwelten in einem zoologischen Garten. Wer aufgrund der Lokalität vermutet, das Event sei abgehoben, muss sich belehren lassen. Der Besucher macht durchaus Bekanntschaft mit bodenständigen Oldies wie Mercedes W123 und Citroën 2CV. An einem anderen Eck trifft er sogar auf Neuwagen, allerdings solche mit Seltenheitswert: Einen millionenteuren Bugatti Chiron beispielsweise sieht man nicht alle Tage.

Welchen Weg man auch immer einschlägt, Langeweile kommt nicht auf. Der Humber Super Snipe dürfte nur Kennern ins Auge stechen. Ein schrulliger, britischer Kombi der gehobenen Mittelklasse mit Dreiliter-Sechszylinder aus den Entwicklungsabteilungen der Rootes-Gruppe. Übrigens kann man den raren, ehemaligen Alltags-Briten am besten im Herkunftsland kaufen, zu bodenständigen, vierstelligen Preisen.

Vergessene Autoentwicklungen: Ein frühes Lambo-SUV

Eher im mittleren sechsstelligen Bereich liegt das silberne Ungetüm mit dem ausgefallenen Boot im Schlepptau, schlendert man weiter Richtung Schloss. Lamborghini hatte schon in den Achtzigern einmal einen Geländewagen auf die Räder gestellt. Mehr als 300 Exemplare sind es damals nicht geworden – dafür mit herrlich klingendem, aber auch durstigem 5,2-Liter-V12 mit Sechsfach-Vergaser. Noch seltener ist der ausgestellte Maserati Ghibli Spyder – zu kaufen für knapp unter 400.000 Euro.

Aber zurück in bürgerlichere Gefilde, zum historischen Camping. Gezogen werden die rollenden Mini-Eigenheime von Fahrzeugen wie Saab 96, Citroën DS und Ponton-Mercedes. Der ausgestellte Volkswagen T2 aus den Sechzigern trägt die Camping-Ausrüstung gleich als Interieur.

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