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Cloppenburg: Die Kundensicht einnehmen

| Autor / Redakteur: Silvia Lulei / Silvia Lulei

Während die 22 Betriebe der Cloppenburg-Gruppe bislang dezentral geführt wurden, soll eine neue Struktur mit zentralen Abteilungen jetzt für mehr Schlagkraft sorgen. Das Ziel für die nächsten Jahre: Mehr Standorte, mehr Verkäufe, mehr Ertrag.

Die Cloppenburg-Gruppe rüstet sich mit einer neuen Unternehmensstruktur für die Zukunft.
Die Cloppenburg-Gruppe rüstet sich mit einer neuen Unternehmensstruktur für die Zukunft.
(Bild: Cloppenburg)

Die Cloppenburg-Gruppe zählt zu den großen Automobilhandelsgruppen Deutschlands. 22 Betriebe der Marken BMW, Mini, Land Rover und Jaguar gehören dazu – 19 in Deutschland, einer in Luxemburg und zwei in Frankreich. Die deutschen Autohäuser sind fast auf die ganze Republik verteilt. Und genau dieses weitverzweigte Netz will die Autohausgruppe nutzen, um als BMW-Fokushändler weiter zu wachsen. „Regional starke Händler können nicht alle Kunden erreichen“, erklärt Vorstand Oliver Riedel. Doch Handelsgruppen wie Cloppenburg, die annähernd flächendeckend präsent sind, hätten das Potenzial, sowohl das Absatz- und Umsatzvolumen als auch die Marktdurchdringung und den Ertrag erheblich zu steigern.

In drei bis vier Jahren will die Cloppenburg-Gruppe auf 35 Betriebe wachsen und jeweils 10.000 Neu- und Gebrauchtwagen verkaufen. Das entspräche einer Steigerung um 50 Prozent im Neu- und einem Zuwachs von 30 Prozent im Gebrauchtwagengeschäft. Zehn Prozent des Neuwagengeschäfts sollen bis dahin auf E-Autos entfallen.