Überhaupt noch nicht! Sie beginnt erst jetzt! Das hat sich allerdings bei den deutschen Herstellern (z.B. Audi und VW) noch nicht rumgesprochen. 90% der im September 22 ausgelieferten Fahrzeuge wurden vor dem Ukrainekrieg und vor der Rezession bestellt. Auch im letzten Quartal 2022 werden wohl die angestauten Fahrzeugbestellungen ausgeliefert werden. Immerhin schieben die Händler teileweise 400% Auftragsbestand vor sich her!! Hingegen sind die Auftragseingänge in den letzen 3 Manoaten massiv eingebrochen. Vor allem bei den eFahrzeugen. Wenn am 01.September 2023 die staatliche Förderprämie fällt, und aktuell sind die Lieferzeiten bei 12-18 Monaten, und die Strompreise weiter so hoch bleiben, sowie der steuerliche Vorteil wegfällt, dann ist der Elektrohype bei den deutschen Herstellern und auch bei Tesla mit ihren sehr hohen Preisen ganz schnell vorbei. Beispiel: Tesla Modell 3 - Verbrauch 18 kwh auf 100 km. Kosten für Kwh an der Heimladestation: 0,50 Euro pro Kwh - bedeuten 9,00 Euro für 100 km. Beim Laden an einer öffentlichen Schnellladesation kommt man auf ca. 16 Euro für 100 km. Mit einem Golf 8 komme ich bei einem Verbrauch von 5-6 L Benzin auf ca. 10,-- Euro für 100 km. Vielleicht sollten wir uns endlich auch einmal bewusst werden, wie lange man einen 4- köpfigen Haushalt mit 18 kwh Strom versorgen kann?? Im Durchschnitt 24 Stunden! Hinzu kommt, dass die chinesischen und koreanischen Hersteller mit eFahrzeugen gerade den Markt erobern (siehe Sixt Einkauf) und diese Fahrzeuge haben meist eine höhere Reichweite und kosten gerade einmal die Hälfte eines Tesla Modell 3 bzw. eines I.D.4 oder Audi Q4. Unsere Herrsteller blenden jedoch die aktuelle politische und wirtschaftliche Lage in Deutschland mal wieder komplett aus und planen sogar eine Steigerung der Verkaufszahlen für 2023. Anstatt die bisherige Strategie zu überdenken, verdrängen die "Manager:innen" in ihren Filterblasen die aktuelle Lage und treiben die deutsche Automobilindustrie weiter in den Abgrund. Wir brauchen eine grundlegende Änderung der Strategie und eine Öffnung zu anderen alternativen Antrieben wie synthetische Kraftstoffe bzw. H2 für den Schwerlastverkehr.