Suchen

Continental: Günstige Reparatur der Parkbremse möglich

Autor: Jan Rosenow

Continental liefert den Motor für die elektrische Parkbremse ab sofort auch als Einzelteil. Damit muss die Werkstatt nicht mehr den ganzen Bremssattel austauschen.

Firmen zum Thema

Das neue Reparaturkonzept von Conti ist für viele Volumenmodelle von VW, Audi, Skoda und Seat erhältlich.
Das neue Reparaturkonzept von Conti ist für viele Volumenmodelle von VW, Audi, Skoda und Seat erhältlich.
(Bild: Continental)

Der Autozulieferer Continental baut in diesem Jahr sein Angebot für die Reparatur der elektrischen Parkbremse aus. Ab sofort stehen unter der Produktmarke ATE sowohl der Originalteil-Motor als auch die vormontierte Einheit aus Bremssattel und Motor in Originalqualität zur Verfügung.

Als elektrisches Bauteil ist der Stellmotor stark belastet und kann vor dem Bremssattel ausfallen. Der einzeln erhältliche Stellmotor ermöglicht also eine zeitwertgerechte Reparatur: Die Werkstätten müssen nicht mehr die gesamte Bremssatteleinheit austauschen.

Erleichterter Austausch bei vielen Volumenmodellen

Ist hingegen der Bremssattel der elektronischen Parkbremse defekt, muss in der Regel auch der Motor erneuert werden. Denn solange das Fahrzeug mit beschädigtem Sattel fährt, versucht der Motor den Ausfall zu kompensieren und läuft auf extrem hoher Leistung. Mit der neuen Bremssatteleinheit erleichtert Conti den Austausch, weil Sattel und Motor vormontiert ausgeliefert werden.

Das neue Reparaturkonzept ist zunächst in Ausführungen für viele Volumenmodelle von VW, Audi, Skoda und Seat erhältlich, darunter VW Golf VII Arteon, Audi A3, Skoda Superb und Seat Leon. Und das sogar in den passenden Farbvarianten: Zusätzlich zur Standardvariante bietet Continental den Sattel wie in der Erstausrüstung in Mattschwarz, Tornadorot und Ultramarinblau an.

Conti erlaubt verlängertes Wechselintervall

Die elektrische Parkbremse braucht zwar keine Hydraulikflüssigkeit, aber für die Betriebsbremse ist sie natürlich weiter unersetzlich. Mit ATE Super DOT 5.1 erweitert Continental sein Angebot um ein neues Premiumprodukt in OE-Qualität. Die Flüssigkeit kombiniert einen hohen Nasssiedepunkt von 180 Grad Celsius mit guter Fließfähigkeit (Viskosität) auch unter kalten Einsatzbedingungen. Sie vereint damit zwei bislang konträre Eigenschaften.

Wichtig: Bei der ATE Super DOT 5.1 handelt es sich um eine Bremsflüssigkeit auf Glykoletherbasis. Sie darf nicht mit Bremsflüssigkeiten der Klasse DOT 5 auf Silikonbasis vermischt werden.

Die Viskositätswerte überträfen mit maximal 750 mm2/s bei minus 40 Grad Celsius sogar die ISO-Klasse 6 und lägen damit über den Vorgaben für Bremsflüssigkeiten der Klasse DOT 5.1, betont das Unternehmen. Durch den hohen Nasssiedepunkt erlaubt Conti ein verlängertes Wechselintervall von drei Jahren. Das letzte Wort hat hier aber der Fahrzeughersteller.

(ID:46756642)

Über den Autor

 Jan Rosenow

Jan Rosenow

Ressortleiter Service & Technik, Vogel Communications Group