Neue Reifen

Continental Wintercontact TS 870 ist jetzt marktreif

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Uniroyal: Namenswechsel beim Winterreifen

Der Uniroyal Winter Expert löst ab Herbst 2021 den MS plus 77 ab. Doch nicht nur der Name ist neu, die Entwickler haben auch ein vollkommen neues Laufflächenprofil entwickelt. Die Continental-Tochtermarke verspricht gutes Handling bei nasser Fahrbahn, hohen Widerstand gegen Aquaplaning sowie eine starke Bremsleistung. Um diese Werte zu erreichen, setzt Uniroyal seine sogenannte Sharkskin-Technik erstmals bei einem Winterreifen ein. Gleichzeitig hat Uniroyal die Anzahl der Lamellen und Traktionskanten des Profils erhöht. Sie sorgt für eine bessere Verzahnung mit dem Schnee und erhöht die Seitenkräfte.

Natürlich spielt der Rollwiderstand auch bei Winterreifen eine große Rolle – umso mehr, da Elektroautos bei Kälte ohnehin Leistungs- und Reichweitenverluste erleiden. Mit einer neuen Silica-Mischung ist es Uniroyal gelungen, den Rollwiderstand erheblich zu reduzieren. Auf dem EU-Reifenlabel gibt es dafür die Note „C“ – nicht schlecht für einen Winterspezialisten.

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Der Winter Expert wird gegenüber seinem Vorgänger in 26 zusätzlichen Dimensionen und damit für die meisten gängigen europäischen Pkw und SUVs erhältlich sein.

Vredestein: Kontrolle bis ans Limit

In einer ganz anderen Fahrzeugklasse treten zwei Neuheiten von Vredestein an. Die für größere Räder (18 bis 22 Zoll) ausgelegten Reifen Ultrac Vorti+ und Ultrac Vorti R+ verfügen über eine neue Konstruktion und überarbeitete Verbundwerkstoffe.

Der Ultrac Vorti+ bietet dem Fahrer Kontrolle bis an das Grip-Limit. Im Vergleich zum Vorgänger Ultrac Vorti verfügt der neue Reifen über eine steifere Schulterkonstruktion und steifere Seitenwände sowie einen um 13 Prozent größeren Wulstbereich. Eine neue Laufflächenmischung soll die Bodenhaftung verbessern und den Bremsweg verkürzen – sowohl bei nassen als auch bei trockenen Bedingungen. Vrede­stein verspricht zudem mehr Präzision und eine bessere Reaktion bei Kurvenfahrten sowie ein um fünf Prozent verbessertes Handling auf trockener Fahrbahn. Noch einmal eine Schippe drauf packt da der Ultrac Vorti R+ – möglich machen es die deutlich größere Kernreiterbasis, die steifere Seitenwandkonstruktion und die stabile Mittel­rippe.

Der neue Vorti+ ist in Größen von 18 bis 22 Zoll und der Vorti R+ von 19 bis 21 Zoll erhältlich. Einige der verfügbaren Größen wurden für den Einsatz an der Hinterachse optimiert.

Toyo: Schräge Schlitze für mehr Bremsleistung

Wie jetzt: keine neuen Ganzjahresreifen? Doch, bei Toyo: Der japanische Hersteller hat mit dem Celsius AS2 einen Neuling im einzigen Wachstumssegment vorgestellt: Das neue laufrichtungsgebundene Laufflächenprofil soll hohe Aquaplaning-Sicherheit mit erhöhtem Grip bei Schnee und Nässe verbinden. Schräg nach links und rechts laufende Schlitze auf dem Reifen erhöhen laut Toyo die Bremsleistung auf nasser und trockener Fahrbahn. Der geringe Rollwiderstand – Sie haben es schon geahnt – sorgt zudem für weniger Kraftstoffverbrauch. Der neue Celsius AS2 wird in den Felgengrößen 15 bis 20 Zoll und Breiten von 175 bis 255 Millimeter lieferbar sein.

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Über den Autor

 Jan Rosenow

Jan Rosenow

Ressortleiter Service & Technik, Vogel Communications Group