Traton Corona-Folgen zehren Überschuss fast komplett auf

Autor / Redakteur: dpa / Andreas Grimm

Die Pandemie hat die Transportbranche schwer getroffen, entsprechend sind die Umsätze im Nutzfahrzeuggeschäft eingebrochen. Die Entwicklung hinterlässt in der Traton-Bilanz für 2020 unübersehbare Spuren.

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Der Traton-Gewinn ist in Folge der Corona-Krise um 93 Prozent eingebrochen.
Der Traton-Gewinn ist in Folge der Corona-Krise um 93 Prozent eingebrochen.
(Bild: Traton)

Die Volkswagen-Nutzfahrzeugholding Traton hat das Corona-Jahr 2020 wie erwartet mit großen Einbußen abgeschlossen. Das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis sei laut vorläufiger Zahlen um fast 93 Prozent auf 135 Millionen Euro eingebrochen, teilte der Konzern am Freitag in München mit. Mit 22,6 Milliarden Euro erlöste Traton zudem knapp 16 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Der Netto-Mittelzufluss reduzierte sich um gut drei Viertel auf 650 Millionen Euro. Der Vorstand betonte die „beispiellosen andauernden Covid-19-Herausforderungen“ im vergangenen Jahr. Traton-Chef Matthias Gründler verwies darauf, dass die Werke mehrere Wochen lang hätten schließen müssen und das Unternehmen entsprechend Rückgänge beim Absatz habe hinnehmen müssen.

Dennoch stimmt ihn die Geschäftserholung in der zweiten Jahreshälfte optimistisch für 2021. Spätestens am 22. März will der Konzern die finalen Ergebnisse für das abgelaufene Geschäftsjahr veröffentlichen. Gründler hatte bereits im November von einer deutlichen Geschäftserholung gesprochen, nachdem der Markt vor allem im zweiten Quartal wegen der Corona-Krise dramatisch eingebrochen war.

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