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Corona-Krise: HUK-Coburg unterstützt Partnerwerkstätten

| Autor: Dipl. Ing. (FH) Konrad Wenz

Die Coburger Versicherung beschließt ein Maßnahmenpaket, das den Partnerwerkstätten in der Corona-Krise helfen soll, ihre Liquidität zu aufrechtzuerhalten.

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Die HUK-Coburg will die Liquidität ihrer Partnerwerkstätten stützen.
Die HUK-Coburg will die Liquidität ihrer Partnerwerkstätten stützen.
(Bild: HUK-Coburg)

Die HUK-Coburg will auch in der Corona-Krise Schäden in die Partnerwerkstätten steuern, solange es möglich ist. Nach Gesprächen mit Vertretern aus der Branche hat die Versicherung ein Maßnahmenpaket auf den Weg gebracht, an dem das Partnerwerkstattnetz schnell und ohne hohen administrativen Aufwand partizipieren können soll, heißt es in einer Presseerklärung des Konzerns.

Thomas Geck, Leiter der Abteilung Schadenmanagement, begründet das Maßnahmenpaket: „Wir stehen gemeinsam vor einer der größten Herausforderungen, die wir je zu meistern hatten.“ Ziel der HUK-Coburg sei es, die Partnerwerkstätten vor allem bei der Aufrechterhaltung ihrer Liquidität zu stützen, bis staatliche Hilfen spürbar bei ihnen ankommen würden.

Die Maßnahmen im Detail

Die Maßnahmen gelten für alle Partnerwerkstätten der HUK-Coburg und beinhalten im Detail:

  • Zur Stärkung der Liquidität zahlt die HUK-Coburg auf Basis des ersten, plausiblen Kostenvoranschlags zeitnah einen Vorschuss in Höhe von 50 Prozent der Reparaturkosten.
  • Verzögert sich die Reparatur zum Beispiel wegen Lieferproblemen, übernimmt die Versicherung, mit entsprechendem Nachweis, die Kosten für den Ersatzwagen.

Die Maßnahmen gelten vorerst bis auf Weiteres und ausschließlich für Beauftragungen der HUK-Coburg. „Wir gehen davon aus, dass wir noch in dieser Woche erste Vorschusszahlungen leisten können“, erklärt Thomas Geck. „Parallel stehen wir in Kontakt zu unseren Teilelieferanten und den Logistikunternehmen.“ Man sei sich bewusst, wie wichtig auch dort eine termingerechte Lieferung von Originalersatzteilen sei, um eine Reparatur in der erforderlichen Qualität gewährleisten zu können.

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Über den Autor

Dipl. Ing. (FH) Konrad Wenz

Dipl. Ing. (FH) Konrad Wenz

Redakteur, Redaktion »kfz-betrieb«