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Corona-Krise: Renault setzt Händlerziele aus

Autor / Redakteur: Yvonne Simon / Andreas Wehner

Auch die Renault- und Dacia-Partner können angesichts der Corona-Krise auf Unterstützung seitens des Importeurs bauen. Das Aussetzen der Händlerziele ab März ist dabei eine von mehreren Maßnahmen.

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(Bild: Renault)

Vor dem Hintergrund der Corona-Krise setzt Renault die Händlerziele in Deutschland ab März aus. Auf Anfrage von »kfz-betrieb« kündigte der Importeur am Freitag an, das erreichte Ist-Volumen entsprechend einer hundertprozentigen Zielerreichung zu bonifizieren. Das gelte, bis sich die Situation wieder normalisiere.

Die Unterstützung erfolge in enger Abstimmung mit dem Renault- und Dacia-Partnerverband. Gemeinsam mit der Renault-Bank habe der Importeur die Händler am Donnerstagabend über geplante Maßnahmen informiert. Dazu gehöre auch eine starke Finanzunterstützung der RCI Banque durch die Erweiterung der zinsfreien Zeit sowie längere Finanzierungszeiten für Fahrzeuge. Hinzu kommen generelle administrative Erleichterungen – unter anderem durch die Einstellung der Audits sowie vereinfachte Abläufe im Servicebereich.

Zudem gibt Renault den Händlern konkrete Handlungsempfehlungen, etwa im Hinblick auf die Liquiditätssicherung. „Wir haben dazu eine klare und präzise Methodik entwickelt, die wir unseren Partnern zu Verfügung gestellt haben und die sie bei Bedarf mit unseren Betriebsberatern umsetzen können“, heißt es vom Importeur.

Die Kommunikationskanäle hat Renault vorübergehend in Richtung digital und Telefon verlegt: „So betreut der Außendienst unsere Partner derzeit ausschließlich telefonisch und per Skype oder Microsoft Teams aus dem Homeoffice. Händlerbesuche finden zurzeit nicht statt.“ Zudem wurden alle Präsenzschulungen bis auf weiteres abgesagt. Derzeit laufen lediglich digitale Schulungen und Webinare.

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 Yvonne Simon

Yvonne Simon

Redakteurin Management & Handel