Corona-Krise: Seat kommt den Kunden entgegen

Autor: Andreas Grimm

Wenn die Kunden nicht in den Handel nicht kommen, kommt eben Seat zu den Kunden. Mit einem Hol- und Bringservice und weiteren Sonderangeboten will der Importeur Vorbehalte wegen Corona überwinden.

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(Bild: Grimm / »kfz-betrieb«)

Seat Deutschland ergänzt seine Maßnahmen zur Unterstützung des Handels in der Corona-Krise. Neben digitalen und kostenlosen Angeboten für die Kunden tritt eine dreimonatige Garantieverlängerung. Der Seat-Händlerbeirat sieht in den Maßnahmen einen Beleg für die Kundennähe des Importeurs.

Viele Kunden stehen derzeit vor dem Problem, dass sie aufgrund von Kontaktbeschränkungen oder eingeschränkten Öffnungszeiten bestimmte Fristen nicht einhalten können. Das trifft auch Autofahrer, die etwa Garantieansprüche nicht wahrnehmen konnten. Wie andere Hersteller und Importeure auch hat nun Seat entschieden, die Garantiefristen für Kunden zu verlängern, deren Ansprüche zwischen dem 1. März und dem 31. Mai 2020 abgelaufen wären oder ablaufen werden.

Die Verlängerung gilt sowohl für die Herstellergarantie auf Neufahrzeuge als auch für die optional angebotene Garantieverlängerung. Damit kann dieser Personenkreis nun weiterhin seine vertraglich vereinbarten Garantieleistungen in einer Seat-Werkstatt in Anspruch nehmen.

Seat-Partner mit verschiedenen Angeboten für Kunden

Parallel dazu haben die Vertragshändler und Service-Partner von Seat verschiedene Services für die Kunden entwickelt. Sie sollen helfen in Zeiten der Beschränkung, der Unsicherheit und der Kontaktvermeidung die Geschäfte so gut als möglich aufrecht zu erhalten. Unter anderem startete Seat bereits zum 1. April einen kostenlosen Hol- und Bringservice von Kundenfahrzeugen im Werkstattgeschäft.

Bis zur ersten Mai-Woche sei das Angebot gut 8.000 Mal genutzt worden, berichtete Benno Schulz, Sprecher des Seat-Händlerbeirates. Dieses Angebot sei bei den Partnern „hervorragend angekommen“, berichtet er. Ebenfalls positiv sei das Projekt der sogenannten „@Home Online Beratung“ angekommen. Über diesen Service können Seat- und Cupra-Partner Beratungsgespräche mit Kunden via Videokonferenz führen. Sind Kunden an einer Probefahrt interessiert, kommt der Testwagen folgerichtig über den Hol- und Bring-Service.

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Im Rahmen dieser Veränderungen im Arbeitsalltag hat Seat einige unterstützende Maßnahmen für die Partnerbetriebe getroffen: So wurden beispielsweise Guidelines für die Verkäufer erstellt, spezielle Trainings angeboten, einzelne Informationstermine realisiert und auch Textvorlagen für die Social-Media-Kanäle der Autohäuser zur Verfügung gestellt. Nicht zuletzt hat der Importeur seine Webseite angepasst: Kaufinteressenten werden bereits auf der Startseite auf die virtuelle Beratungsmöglichkeit und den Probefahrt-Service aufmerksam gemacht.

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Redakteur, Redaktion »kfz-betrieb«