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Corona-Krise trifft Porsche in Deutschland besonders hart

| Autor / Redakteur: dpa / Viktoria Hahn

Rund 117.000 Fahrzeuge lieferte der Sportwagenbauer im ersten Halbjahr an Kunden weltweit aus – ein Minus von 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Doch die Lage scheint sich wieder zu entspannen. Besonders in einem Einzelmarkt vermeldet Porsche positive Tendenzen.

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Vor allem auf dem heimischen Markt büßte Porsche im ersten Halbjahr 2020 kräftig ein.
Vor allem auf dem heimischen Markt büßte Porsche im ersten Halbjahr 2020 kräftig ein.
(Bild: Viktoria Hahn / »kfz-betrieb«)

Der wochenlange Stillstand in den Autohäusern wirkt sich auch bei Porsche spürbar auf die Verkaufszahlen aus. Knapp 117.000 Fahrzeuge lieferte der Sportwagenbauer im ersten Halbjahr 2020 weltweit an Kunden aus. Das waren zwölf Prozent weniger als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres, wie Porsche am Freitag mitteilte. Verglichen mit anderen Herstellern ist der Rückgang damit allerdings noch recht moderat.

Vor allem auf dem heimischen Markt büßte Porsche jedoch kräftig ein. In Deutschland gingen die Auslieferungen um 25 Prozent zurück. In Europa insgesamt lag das Minus bei 18 Prozent. In den USA, dem zweitgrößten Einzelmarkt, waren es 20 Prozent. „Ausschlaggebend war der Monat April, in dem nahezu alle Porsche-Zentren in diesen Märkten noch geschlossen hatten“, sagte Vertriebsvorstand Detlev von Platen. „Hinzu kam ein sehr starkes zweites Quartal in 2019 als Vergleichszeitraum.“

Lage entspannt sich etwas

Vor allem in Asien sieht von Platen schon wieder eine positive Tendenz. In China, wo Porsche weltweit die meisten seiner Autos verkauft, zog der Markt bereits wieder so an, dass für das Halbjahr lediglich ein Minus von sieben Prozent bei den Auslieferungen unter dem Strich steht. Auch in Europa entspanne sich die Lage seit Mai. Normalität bestehe aber noch nicht wieder.

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