Skoda Coupé-Variante soll Erfolgsmodell Enyaq weiter pushen

Von Andreas Grimm

Nach den coronabedingten Absatz-Rückschlägen will Skoda in Deutschland und international wieder auf Wachstumskurs kommen. Helfen soll unter anderem das Enyaq Coupé, das zunächst in der Top-Version erhältlich ist. Vertriebsvorstand Martin Jahn ist auf jeden Fall zuversichtlich.

Skoda will mit dem Enyaq Coupé die Elektro-Offensive fortsetzen und neue Zielgruppen ansprechen.
Skoda will mit dem Enyaq Coupé die Elektro-Offensive fortsetzen und neue Zielgruppen ansprechen.
(Bild: Skoda)

Aus dem Erfolgsmodell Enyaq will Skoda noch mehr herausholen. Am Montag haben die Tschechen die Coupé-Ableitung ihres ersten von Grund auf neu entwickelten Elektroautos vorgestellt, den Corona-Umständen geschuldet per Livestream. Es unterscheidet sich vom Basismodell vor allem optisch am Heck – und es ist ein Angebot an die Performance-Liebhaber unter den Kunden: In der Spitze ist das Coupé mit 299 PS erhältlich. Preislich startet das Modell ab 57.700 Euro, der Umweltbonus reduziert den Preis auf 49.725 Euro. Zum Vergleich: Die Basisversion des Modells startet in Deutschland bislang bei 34.600 Euro.

Weil Präsenzveranstaltungen weiterhin ausfallen, hatte Skoda die Vorstellung als Kino-Ereignis inszeniert: Die Teilnehmer konnten per Avatar auf einem virtuellen Kinositz Platz nehmen, stilecht war das Popcorn zuvor in die Redaktionsbüros geliefert worden. Auf der Leinwand sah man Vorstandschef Thomas Schäfer durch Wälder joggen und Chefentwickler Johannes Neft im Kajak fahren. Die Botschaft ist klar: Das Automobil wird grüner dank dem Enyaq Coupé!