Seat Cupra-Agentur und Mobilitäts-Hub – was der Importeur im Handel plant

Autor: Andreas Grimm

Das Corona-Jahr war für Seat schmerzhaft, im Marktvergleich hat sich das Fabrikat aber gut geschlagen. Im Schatten der Krise stellt sich die Marke neu auf. In einem Unternehmensstatement verdeutlicht der Importeur, wohin der Weg hierzulande führen soll.

Die Marke Cupra hat für Seat Deutschland an Stellenwert gewonnen. Damit einher gehen allerdings eine Veränderungen im Vertrieb.
Die Marke Cupra hat für Seat Deutschland an Stellenwert gewonnen. Damit einher gehen allerdings eine Veränderungen im Vertrieb.
(Bild: Grimm/»kfz-betrieb«)

Seat hat im Corona-Jahr 2020 den Aufwärtskurs in gewisser Weise fortgesetzt. Der Verkauf sackte weniger stark ab als der Marktdurchschnitt. Der Marktanteil stieg nochmals von 3,8 auf 3,9 Prozent. Ins neue Jahr startete der Importeur sogar mit einem Marktanteil von 4,7 Prozent – verständlich, dass Seat Deutschland optimistisch in die Zukunft blickt.

Man wolle zurück zum Wachstumskurs, lautet die klare Ansage aus der Importeurszentrale in Weiterstadt. Sie bescherte dem Fabrikat zwischen 2012 und 2019 eine Absatzverdopplung. Dabei baut der Importeur einerseits auf den Ausbau des Angebots, etwa durch die Hybridvarianten der Leon-Familie und des Tarraco. Wesentlich ist zudem die Entwicklung des Ablegers Cupra, dessen Absatz trotz des schwierigen Jahres gewachsen ist. „Mit der Performance sind wir insgesamt sehr zufrieden“, heißt es dazu in einem Unternehmensstatement auf Anfrage von »kfz-betrieb«.

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 Andreas Grimm

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Redakteur, Redaktion »kfz-betrieb«