Seat Cupra bekommt zweites E-Auto, Seat muss warten

Autor: Andreas Grimm

Der spanische Autobauer investiert weiter in den Aufbau der Marke Cupra. Das Fabrikat soll in mehreren neuen Märkten starten. Auch der Fahrplan für weitere E-Modelle steht. Die Kernmarke Seat geht in Sachen E-Mobilität einen anderen Weg.

Die beiden Marken Seat und Cupra sollen zusammen in diesem Jahr wieder Gewinne einfahren.
Die beiden Marken Seat und Cupra sollen zusammen in diesem Jahr wieder Gewinne einfahren.
(Bild: Grimm/»kfz-betrieb«)

Seat will noch in diesem Jahr zurück auf den Wachstumspfad der letzten Jahre. Auf der Jahrespressekonferenz verdeutlichte Vorstandschef Wayne Griffiths, dass er trotz eines schwierigen Starts ins Jahr 2021 in diesem Jahr die Rückkehr in die Gewinnzone und steigende Verkäufe erwartet. Eine wesentliche Rolle für die kurzfristige Verbesserung der Lage wie auch die mittelfristige Stärkung des spanischen Autobauers spielt dabei einmal mehr Cupra.

Vor Journalisten skizzierte Griffiths den weiteren Ausbau des einstigen Performance-Ablegers von Seat. Neben der Ausweitung der Vertriebsanstrengungen in Europa, wo der Absatz entgegen der Marktentwicklung 2020 deutlich zugelegt hatte, will Cupra in neue Märkte expandieren. Im Fokus stehen Australien („ein junger Automarkt für eine junge Marke“) ab 2022 sowie Kolumbien, Peru und Chile.

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 Andreas Grimm

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Redakteur, Redaktion »kfz-betrieb«