Fahrbericht Cupra Born – die lebensfrohe Version des kompakten Elektrikers

Autor / Redakteur: Andreas Grimm/spx / Andreas Grimm

Die Spanier machen Ernst mit der Elektromobilität. Für Deutschland-Vertriebschef Alexander Buk ist mit dem seit kurzem bestellbaren Cupra Born die „most sexy version“ dessen geschaffen, was es auf Basis des MEB gibt. Eine Testfahrt macht auf jeden Fall die Unterschiede zum ID 3 deutlich.

Der Cupra Born nähert sich der Auslieferung. Vorbestellung und Produktion sind gestartet. Nun beginnen auch die Fahrtests für die Fachpresse.
Der Cupra Born nähert sich der Auslieferung. Vorbestellung und Produktion sind gestartet. Nun beginnen auch die Fahrtests für die Fachpresse.
(Bild: Seat)

Seit Anfang September ist der Cupra Born bestellbar, vier Wochen später startete die Produktion im VW-Werk in Zwickau, parallel zum elektrischen Bruder ID 3. Mit einer internationalen Fahrpräsentation will die spanische Marke derzeit die Alltagstauglichkeit des rein elektrisch fahrenden Kompaktwagens unter Beweis stellen. Mit dem Modell könnten nun Fachpresse und Publikum erleben, „wofür die Marke Cupra wirklich steht und wohin die Reise in Zukunft geht“, verkündet dazu passend Alexander Buk, Seat-Vertriebschef in Deutschland, auf dem Businessnetzwerk Linkedin.

In der Tat gilt die Zukunft von Cupra als elektrisch, wenn auch derzeit der Beststeller Formentor – und die ersten Seat-Klone Ateca und Leon – noch aus der Verbrennerwelt stammen. Doch das soll und muss sich ändern. Volkswagen hat Cupra im Konzernverbund die Rolle zugedacht, eine ganze Automobilindustrie, nämlich die in Spanien, auf Elektromobilität zu wenden. Das wird noch ein langer Weg, allein schon weil die Ladeinfrastruktur auf der iberischen Halbinsel noch weit entfernt ist von einer guten Netzabdeckung. Aber der Autobauer ist im Schulterschluss mit der Politik dabei, hier Druck zu machen.