Seat „Cupra hat realistische Chancen auf 30 Prozent Verkaufsanteil“

Autor: Andreas Grimm

In der Seat-Welt dreht sich derzeit viel um Cupra. Die einstige Submarke wird mit neuen Händlerverträgen, Modellen und Showrooms eigenständig und soll der künftige Ertragsbringer der Spanier werden. Welche Erfolgsaussichten und Probleme der Kurs mit sich bringt, erläutert Martin Benecke, Absatzfachmann von IHS Automotive.

Anhängsel oder Mittelpunkt: Cupra hat in der Seat-Welt in wenigen Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen. Und dieser Weg ist noch nicht zu Ende.
Anhängsel oder Mittelpunkt: Cupra hat in der Seat-Welt in wenigen Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen. Und dieser Weg ist noch nicht zu Ende.
(Bild: Heinen)

Redaktion: Seat hat sich global vom Sorgenkind zur quirligen jungen Marke entwickelt. 2020 wird wohl wieder ein Verlust in den Büchern stehen. Geht es nun wieder bergab?

Martin Benecke: Die Marke hat weiter Potenzial, wenn auch die Märkte in Europa natürlich gesättigt sind. Einen großen Zuwachs an Neuzulassungen kann man auch nach einer Normalisierung der Corona-Pandemie nicht mehr erwarten. Mit dem Produktangebot und der Strategie mit Cupra und der Elektrifizierung mithilfe des Konzernbaukastens ist Seat aber grundsätzlich gut aufgestellt.

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 Andreas Grimm

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Redakteur, Redaktion »kfz-betrieb«