Gefahren Dacia Sandero – recht und billig

Autor / Redakteur: sp-x / Andreas Wehner

Beim Dacia Sandero hat sich einiges getan. Wirkten die ersten Autos der Renault-Ära noch wie aus der Mottenkiste, ist das neue Modell auf der Höhe der Zeit. Und trotzdem günstig.

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Der Dacia Sandero ist mit der Neuauflage ein moderner Kleinwagen geworden.
Der Dacia Sandero ist mit der Neuauflage ein moderner Kleinwagen geworden.
(Bild: Dacia)

Die Neuauflage des Dacia Sandero ist kaum teurer als das alte Modell – aber sehr viel besser. Mit frischem Design, sparsameren Motoren und moderner Architektur fährt der Kleinwagen der rumänischen Renault-Tochter Anfang 2021 zum Händler. Mindestens 8.490 Euro stehen auf dem Preisschild, die Crossover-Variante Stepway kostet ab 11.390 Euro.

Trugen die Vorgänger noch die Technik der alten Clio-Generationen auf, hat Dacia mittlerweile Zugriff auf die aktuelle Kleinwagen-Plattform des Konzerns – inklusive Motoren, Konnektivität und Assistenzsystemen. Dass man es mittlerweile mit einem modernen Kleinwagen zu tun hat, sieht man schon äußerlich.

Dacia Sandero: Recht und billig
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Vor allem die Front mit großem Kühlergrill und serienmäßigen LED-Scheinwerfern strahlt Selbstbewusstsein aus, das minimale Längenwachstum auf nun 4,08 Meter, die breitere Spur und das flachere, Richtung Heck abfallende Dach stehen dem Fünftürer ebenfalls gut. Richtiggehend modisch tritt das Stepway-Modell mit erhöhter Bodenfreiheit, robuster Karosserie-Beplankung und eigenständigem Kühlergrill-Stil auf.

Auch im Innenraum geht es zeitgemäß zu, statt großflächiger Plastikwüsten gibt es nun ein kleinteiligeres Design, in dem die weiterhin etwas einfachen Verkleidungs-Materialien weniger auffallen. In den höheren Ausstattungslinien werten Stoff- und Chrom-Applikationen sowie das Touchscreen-Multimediasystem das Ambiente zusätzlich auf.

Das Raumangebot ist wie gewohnt auf allen Plätzen gut, wobei der Mittelsitz im recht geräumigen Fond Erwachsenen wie bei den meisten Autos nur für die Kurzstrecke zuzumuten ist. Der Kofferraum fällt mit 328 Litern für ein Fahrzeug dieser Klasse ordentlich aus.

Laute Dreizylinder

Auf der Straße fährt der Sandero den technischen Fortschritt voll aus. Deutlich geschmeidiger als der Vorgänger, mit leichtgängiger elektrischer Lenkung und auch auf unebenen Straßen gutem Fahrwerkskomfort lässt der Dacia nichts vermissen, was einen modernen Kleinwagen ausmacht. Dass der raue Klang der 1,0-Liter-Dreizylindermotoren vor allem zum Start kaum gefiltert in den Innenraum dringt, und dass die kleinen Benziner nicht unbedingt mit Temperament und Durchzug protzen, ist Preis und Fahrzeugklasse geschuldet.

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