Daimler-Absatz im September erneut rückläufig

Autor: Andreas Wehner

Der Stuttgarter Autobauer hat auch im September weltweit weniger Fahrzeuge der Marken Mercedes-Benz und Smart verkauft als noch vor einem Jahr. Damit rutschte bei Daimler auch die Absatzbilanz für das bisherige Gesamtjahr ins Minus – wenn auch nur leicht.

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Mehr als ein Drittel der verkauften Fahrzeuge bei Daimler sind SUVs.
Mehr als ein Drittel der verkauften Fahrzeuge bei Daimler sind SUVs.
(Bild: Daimler AG)

Daimler musste auch im September ein Absatzminus im Pkw-Geschäft hinnehmen. Der Stuttgarter Autokonzern verkaufte mit knapp 214.000 Einheiten seiner Marken Mercedes-Benz und Smart weltweit 8,6 Prozent weniger als noch ein Jahr zuvor.

Die Kernmarke Mercedes allein war mit 202.819 verkauften Pkw um 8,2 Prozent rückläufig – unter anderem auch wegen der WLTP-Umstellung. Zudem hätten sich Verzögerungen bei der Zertifizierung in einigen internationalen Märkten sowie Modellwechsel negativ ausgewirkt, teilte Daimler am Montag mit.

Die Stuttgarter schnitten trotz des deutlichen Minus besser ab als der Ingolstädter Konkurrent Audi. Bei der VW-Tochter brachen die Verkäufe im September um 22 Prozent ein. Das dritte deutsche Premiumfabrikat BMW hat seine Absatzzahlen noch nicht bekannt gegeben.

Daimlers Kleinwagenmarke Smart lieferte im vergangenen Monat 15 Prozent weniger Fahrzeuge aus als noch im September 2017.

Alle Vertriebsregionen rückläufig

Insgesamt waren die Pkw-Verkäufe von Daimler in allen drei Vertriebsregionen rückläufig. Trotz eines deutlichen Zuwachses von 6,9 Prozent in China, lieferte der Autobauer in der kompletten Region Asien/Pazifik 4,4 Prozent weniger Pkw aus als im September 2017. In Europa schrumpfte der Absatz um 9,4 Prozent, in Nordamerika gingen die Verkäufe um 9,9 Prozent zurück.

Nach neun Monaten liegen die Verkäufe von Mercedes-Benz fast auf Vorjahresniveau. 1,715 Millionen Einheiten entsprechen einem leichten Minus von 0,1 Prozent. Smart verkaufte in den ersten drei Quartalen dieses Jahres insgesamt 96.000 Fahrzeuge, was einem Minus von 4,2 Prozent entspricht. Insgesamt verbuchte Daimlers Pkw-Sparte somit nach neun Monaten mit 1,811 Millionen Auslieferungen ein Minus von 0,4 Prozent. Mehr als ein Drittel der verkauften Fahrzeuge waren SUVs.

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Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«