Daimler ehrt weltbeste Truck-Spezialisten

Redakteur: Johannes Büttner

55 Teilnehmer aus elf Ländern haben an den Mercedes Global Tech-Masters 2011 teilgenommen. Am Ende hatte das italienische Team die Nase vorn, Deutschland wurde Dritter.

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Das beste Mercedes-Benz-Service-Team aus dem Nutzfahrzeug-Bereich kommt dieses Jahr aus Italien. Der zweite Platz ging an die Schweiz, Deutschland belegte den Bronzerang. Ingesamt waren 55 Teilnehmer aus elf Ländern am Finale in Stuttgart angetreten. Sie hatten sich in nationalen Vorausscheidungen gegen insgesamt 12.000 Mitbewerber durchgesetzt.

„Das Programm der Global Tech-Masters bietet unseren Service-Mitarbeitern eine hervorragende Möglichkeit, ihre Kompetenzen und Leistungsbereitschaft unter Beweis zu stellen. Ich freue mich, dass wir heute die weltbesten Mechaniker ehren dürfen“, sagte Hubertus Troska, Leiter Mercedes-Benz Lkw, bei der Preisverleihung am 9. November im Mercedes-Benz-Museum. Dr. Frank Reintjes, Leiter des Geschäfts Global Service & Parts, lobte alle Servicemitarbeiter: „Unsere Mitarbeiter im Aftersales leisten täglich einen wesentlichen Beitrag zur Kundenzufriedenheit. Denn hervorragende Leistungsqualität im Service- und Teilegeschäft liefert einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil.“

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Der Wettbewerb fand in vier Prüfungsdisziplinen statt. Auf Basis der konzernweit definierten Berufsprofile im Aftersales wurden das theoretische und praktische Wissen jedes Teilnehmers überprüft. Serviceberater sowie Diagnose-, Wartungs- und Systemtechniker mussten ihre jeweiligen Fachkompetenzen unter Beweis stellen.

Aufgaben aus dem Werkstattalltag

Die Aufgaben waren so gewählt, dass sie mit normalen Kundenaufträgen im Werkstattalltag vergleichbar waren. Das begann mit der Annahme eines Auftrags, setzte sich über das Kundengespräch, die Vordiagnose und die eigentliche Reparatur fort und endete mit der Übergabe des Fahrzeugs an den Kunden. Als „Kunden“ agierten dabei Mitarbeiter aus dem Daimler-Training, die die jeweilige Landessprache der Teilnehmer beherrschten.

Darüber hinaus gab es einen Kompetenzzirkel, bei dem das gesamte Team fachspezifische Aufgaben lösen musste, sowie eine Teamaufgabe. Letztere hatte nichts mit dem Thema Nutzfahrzeuge zu tun, sondern sollte die Zusammenarbeit innerhalb der Mannschaften testen.

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