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Daimler legt Widerspruch gegen Vito-Rückruf ein

| Autor / Redakteur: dpa / Yvonne Simon

Das KBA fordert von Daimler, 4.900 Einheiten des Kleintransporters Vito für Software-Updates zurückzurufen. Der Stuttgarter Hersteller setzt sich dagegen zur Wehr.

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Das Kraftfahrt-Bundesamt hat bei Daimler einen Rückruf des Vito mit 1,6-Liter-Diesel nach Euro 6 angeordnet. Der Hersteller widerspricht.
Das Kraftfahrt-Bundesamt hat bei Daimler einen Rückruf des Vito mit 1,6-Liter-Diesel nach Euro 6 angeordnet. Der Hersteller widerspricht.
(Bild: Daimler)

Daimler geht wie angekündigt gegen den Zwangsrückruf seines Kleintransporters Vito wegen einer illegalen Abschalteinrichtung bei der Abgasreinigung vor. Der Konzern habe Widerspruch gegen den entsprechenden Bescheid eingelegt, allerdings habe dies keine aufschiebende Wirkung, erklärte das Bundesverkehrsministerium am Donnerstag.

Das Kraftfahrt-Bundesamt hält bestimmte Funktionen in der Motorsteuerung des Fahrzeugs für unzulässig und hat Daimler deshalb aufgetragen, gut 4.900 Vitos für Software-Updates zurückzurufen, davon rund 1.370 in Deutschland. Daimler bestätigte den Widerspruch. Der Konzern wehrt sich gegen den Vorwurf, die Funktionen seien unzulässig.

Insgesamt soll der Autobauer auf Anweisung der Behörden rund 774.000 Autos zurückrufen. Nur für den Vito liegt aber bislang ein offizieller Bescheid vor. Daimler habe zugesagt, noch weitere Informationen zur Verfügung zu stellen, erklärte das Ministerium. Sobald diese vorliegen, werde der Rückruf der übrigen Autos erfolgen. Auch dagegen hat Daimler Widerspruch angekündigt.

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