Güterverkehr Daimler, Traton und Volvo planen mehr als tausend Lkw-Ladesäulen

Autor / Redakteur: dpa / Tanja Schmitt

Daimler, Traton und Volvo wollen europaweit ein Netzwerk von rund 1.700 Schnellladesäulen für Lkw und Reisebusse aufbauen – und stecken dazu knapp eine halbe Milliarde Euro in ein gemeinsames Joint Venture.

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Die drei Unternehmen nehmen für ihr Ladeprojekt rund eine halbe Milliarde Euro in die Hand.
Die drei Unternehmen nehmen für ihr Ladeprojekt rund eine halbe Milliarde Euro in die Hand.
(Bild: Daimler Truck)

Daimler Truck, Traton und Volvo wollen bis zum Jahr 2027 europaweit mindestens 1.700 Ladesäulen für Elektro-Lastwagen und Reisebusse aufbauen. Dafür wollten die Unternehmen von 2022 an über eine gemeinsame Gesellschaft 500 Millionen Euro investieren, teilten die Firmen mit Sitz in Stuttgart, München und Göteborg am Montag (5. Juli) mit. Eine entsprechende Absichtserklärung hätten die drei Unternehmen unterzeichnet.

Demnach sollen die mit Ökostrom betriebenen öffentlichen Hochleistungs-Ladesäulen in der Nähe von Autobahnen, an Logistik-Zentren und Abladestellen errichtet werden. Die geplante gemeinsame Gesellschaft für den Bau soll ihren Sitz in Amsterdam haben, die Vereinbarung zur Gründung solle bis Ende 2021 erfolgen. Mit den Ladesäulen wolle man den Weg für einen klimaneutralen Güterverkehr bis 2050 bereiten, teilten die Unternehmen mit.

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