Elektroauto Das kann der Genesis GV60

Autor: Andreas Wehner

Genesis legt nach. Im Sommer startete das koreanische Premiumfabrikat in Europa, aktuell sind zwei SUVs, zwei Limousinen und ein Kombi bestellbar – allesamt Verbrenner. Doch E-Autos stehen in den Startlöchern. Jetzt gibt es erste Details zum E-SUV GV60.

Firmen zum Thema

Der Genesis GV60 steht in den Startlöchern.
Der Genesis GV60 steht in den Startlöchern.
(Bild: Genesis)

Nachdem zum Start nur Verbrenner verfügbar waren, will die im Sommer in Europa gestartete koreanische Marke Genesis schnell E-Autos nachlegen. Eines davon ist der GV60, der auf der neuen Elektroplattform des Hyundai-Konzerns E-GMP steht. Jetzt haben die Koreaner erstmals Details zur Technik verraten – auch wenn es bisher nur die Spezifikationen für den koreanischen Markt bekannt sind.

Der Genesis GV60 ist technisch eng verwandt mit dem bereits in Deutschland erhältlichen Hyundai Ioniq 5 und dem kurz vor dem Start stehenden Kia EV6. Anders als seine Konzernbrüder ist das Genesis-SUV jedoch nur in einer Batterievariante erhältlich – mit 77,4 Kilowattstunden Speichervermögen.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 8 Bildern

Auch in Sachen Leistung unterscheiden sich die Modelle. Die Basisvariante kommt bei Genesis mit Hinterradantrieb und einem 168 kW/228 PS starken Elektromotor. Hinzu kommt eine Allrad-Variante, bei der jede Achse von einem eigenen Motor angetrieben wird. Die Leistung beträgt dann insgesamt 234 kW/318 PS

Wem das nicht reicht, der kann zum Performance-Modell greifen, das standardmäßig 320 kW/435 PS hat. Per Boost-Schalter lassen sich kurzzeitig 40 kW bzw. 54 PS mehr abrufen. Die Reichweite beziffert Genesis auf maximal 451 Kilometer. Wie seine beiden Technikbrüder verfügt auch der GV60 über 800-Volt-Technologie, sodass sich die Batterie innerhalb von 18 Minuten von 10 auf 80 Prozent füllen lässt.

Was steckt hinter der Kristallkugel?

Ein Highlight im Innenraum ist die Kristallkugel in der Mittelkonsole, die sich nach unten dreht und dadurch den Zugriff auf den Fahrwahlschalter freigibt. Technisch verfügt der GV60 über einige interessante Neuerungen. Dazu gehört die Gesichtserkennung, mit der sich die Türen öffnen und die Fahrzeugeinstellungen automatisch vornehmen lassen. Gestartet werden kann das Auto per Fingerabdruck.

Über den Preis ist bisher nichts bekannt. Es ist jedoch zu erwarten, dass der GV60 sich oberhalb seiner beiden Konzernbrüder von Hyundai und Kia einreihen wird – auch weil diese zum Einstieg eine kleinere Batterie anbieten, die es im Genesis offenbar nicht gibt. Der Ioniq 5 ist ab 41.900 Euro zu haben, der EV6 kostet mindestens 43.990 Euro.

(ID:47703302)

Über den Autor

 Andreas Wehner

Andreas Wehner

Redakteur Newsdesk Automotive