Suchen

Das sind die bekanntesten E-Auto-Marken

| Autor: Jakob Schreiner

Die deutschen Hersteller, speziell die Premiumfabrikate, sehen sich gerne als die Crème de la Crème unter den Autobauern. In Sachen E- und Hybridfahrzeugen spielen sie derzeit allerdings nur die zweite Geige. Das muss nicht so bleiben, wie eine Trend-Tacho-Studie zeigt.

Firma zum Thema

Die elektrische Reichweite der 421 PS starken Limousine gibt Tesla mit 502 Kilometern an – nach dem ECE-Zyklus. Der Hersteller hat zudem in ein System von 480-Volt-Schnelladesäulen investiert, mit dem die Akkus innerhalb von 40 Minuten auf 80 Prozent Ladezustand gebracht werden können.
Die elektrische Reichweite der 421 PS starken Limousine gibt Tesla mit 502 Kilometern an – nach dem ECE-Zyklus. Der Hersteller hat zudem in ein System von 480-Volt-Schnelladesäulen investiert, mit dem die Akkus innerhalb von 40 Minuten auf 80 Prozent Ladezustand gebracht werden können.
(Foto: ampnet/Meiners)

Die Elektromobilität wird von Tesla und Toyota dominiert. Zumindest wenn es um die Wahrnehmung der Kunden in Sachen Elektro- und Hybridantrieb geht. Mehr als jeder vierte Autofahrer (43 %) nennt zuerst den amerikanischen Autobauer, wenn er an E-Autos denkt. Gefragt nach Hybriden denken 35 Prozent als erstes an den japanischen Hersteller. Das hat eine Trend-Tacho-Studie ergeben, die die Fachzeitschrift »kfz-betrieb« und die Sachverständigenorganisation KÜS in Auftrag gegeben haben.

Die deutschen Autobauer hinken mit deutlichem Rückstand hinterher: In beiden Kategorien folgen BMW und VW jeweils auf Platz zwei und drei. Audi und Mercedes belegen bei der Bekanntheit der E-Auto-Marken gar nur den fünften beziehungsweise siebten Platz. In Sachen Hybridantrieb rücken die beiden Autobauer im Verbraucherranking jeweils einen Platz nach vorne.

Geht es allerdings darum, in Zukunft mit alternativen Antrieben erfolgreich zu sein, sehen die Befragten BMW vorn. Im Ranking liegt die Marke sechs Prozentpunkte vor Audi und Tesla. Danach folgen mit 24 Prozent Mercedes, Toyota und VW. Die japanischen und deutschen Autohersteller werden künftig als führend im Markt der Elektrofahrzeuge gesehen – aber das Rennen ist noch nicht entschieden.

Egal wie es ausgehen wird: Aktuell würden sechs von zehn der deutschen Autofahrer einen Pkw mit „sauberem“ Verbrennungsmotor einem Elektroauto vorziehen. Gleichzeitig offenbart die Studie eine gewisse Unwissenheit und Skepsis der Autofahrer gegenüber der Technologie: 74 Prozent der Befragten sind noch gar kein Auto mit reinem Elektroantrieb gefahren. 55 Prozent bezweifeln, dass Elektroautos die umweltfreundlichste Alternative darstellen.

Etwas aufgeschlossener sind die Befragten gegenüber den Hybriden. Zwar geben auch hier 73 Prozent an, selbst noch kein Auto mit Hybridantrieb gefahren zu sein. Immerhin ein Viertel gab an, schon einmal mitgefahren zu sein. Mehr als jeder zweite Pkw-Fahrer hält den Hybridantrieb für eine sinnvolle Zukunftstechnologie bei Autos und wünscht sich ein größeres Produktangebot.

Die komplette Trend-Tacho-Studie mit allen Befragungsergebnissen zu den Einstellungen der Autofahrer zu alternativen Antriebsarten und Fortbewegungsmitteln sowie zu allgemeineren Mobilitätsfragen erhalten Sie für nur 49 Euro. E-Mail: info@kfz-betrieb.de

(ID:46131868)

Über den Autor

 Jakob Schreiner

Jakob Schreiner

Redakteur Ressort Service & Technik