Suchen
+

Datenbasierte Dienste: Telematik für alle

| Autor / Redakteur: Jan Rosenow / Jan Rosenow

Die Datenkommunikation zwischen Fahrzeug und Werkstatt ist fest in der Hand der Hersteller – oder? Dieser Marktmacht können nur die großen OE-Zulieferer etwas entgegensetzen. Bosch, Continental und ZF arbeiten daran – eine Übersicht.

Mit der Datenplattform Openmatics und dem dazugehörigen OBD-Dongle bietet ZF eine komplette Vernetzungslösung für Werkstätten an.
Mit der Datenplattform Openmatics und dem dazugehörigen OBD-Dongle bietet ZF eine komplette Vernetzungslösung für Werkstätten an.
(Bild: ZF)

Mercedes Me, BMW Connected, Audi Connect und jetzt auch noch Volkswagen We – die Autohersteller arbeiten emsig daran, Neuwagen mit der Infrastruktur per Funk zu vernetzen. Mit ihrer eigenen Infrastruktur, versteht sich. Jedoch haben die OEMs nur Zugriff auf die Neuwagen – es gibt aber viel mehr Bestandsfahrzeuge, und die werden überwiegend in markenungebundenen Kfz-Betrieben betreut. Mit Nachrüstlösungen wie OBD-Dongles haben diese die Möglichkeit, Fahrzeuge zu vernetzen. Besonders für größere Fuhrparks sind solche Lösungen interessant, weil sie Servicearbeiten besser planbar machen und die Verfügbarkeit der Flotte verbessern.

Die drei größten deutschen Autozulieferer Bosch, Continental und ZF bieten solche Vernetzungslösungen und eine gesamte Dienstleistungspalette drumherum an. »kfz-betrieb« hat sich bei Bosch, Conti und ZF nach dem aktuellen Stand erkundigt.