Leadmanagement Datenbrücken bauen

Von Julia Mauritz

Im Vertrieb wie im Service schlummern jede Menge wertvolle Daten – zumeist aber in getrennten Töpfen, sodass ihr Potenzial verpufft. Die Software Cardess vereint sie, transformiert sie in Leads und serviert sie den Verkäufern auf dem Silbertablett.

Die Verkäufer sehen in Cardess Sell nicht nur alle Daten des potenziellen Käufers, sie können ihn auch direkt auf verschiedenen Wegen kontaktieren.
Die Verkäufer sehen in Cardess Sell nicht nur alle Daten des potenziellen Käufers, sie können ihn auch direkt auf verschiedenen Wegen kontaktieren.
(Bild: © sodawhiskey - stock.adobe.com)

Wenn es um Daten geht, gibt es in Autohäusern nach wie vor vielfach etliche virtuelle Wände: Sie trennen beispielsweise den Service vom Vertrieb. So verhindern sie, dass ein Verkäufer einem Werkstattkunden, der ein Auto fährt, das er bei einem anderen Händler gekauft hatte, ein Neuwagenangebot machen kann – weil er schlichtweg keine Kenntnis darüber hat. „Nicht nur die Qualität der Daten lässt in vielen Autohäusern zu wünschen übrig. Bank-, CRM- und Servicedaten schlummern auch in verschiedenen einzelnen Systemen, die nicht miteinander vernetzt sind, sodass ihre Potenzial nicht voll ausgeschöpft werden kann.

Dazu kommt, dass die Leads in Autohäusern nach wie vor sehr oft manuell bearbeitet werden und die Vertriebsaufgaben in der hybriden Customer Journey immer komplexer werden“, fasst Philip Junge, CMO des Softwareanbieters MCON, einer Beteiligungsgesellschaft der MSX Beratungsgesellschaft, die Problematik zusammen.