DBL: Berufsbekleidungstrends 2015

Autor / Redakteur: Steffen Dominsky / Steffen Dominsky

Die Individualisierung in der Berufsmode geht weiter, Elemente aus der Outdoorbekleidung halten verstärkt Einzug. Dabei bleiben Funktionalität und Qualität unverzichtbar.

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Dunkle Grundtöne mit starker Kontrastfarbe: einer der Trends in Sachen Berufsbekleidung 2015.
Dunkle Grundtöne mit starker Kontrastfarbe: einer der Trends in Sachen Berufsbekleidung 2015.
(Foto: DBL)

Lässige Outfits und kernige Auftritte – dazu Funktionsbekleidung, die auch als Outdoorkleidung für den Freizeitbereich durchgehen könnte. Ist das noch professionelle Berufskleidung oder schon private Streetwear? Die Grenzen scheinen zu verschwimmen – vordergründig. Denn gerade in den letzten Jahren haben in die Berufskleidung für Handwerk und Industrie zwar modische Aspekte verstärkt Einzug gehalten, doch in der harten Praxis geht es vor allem um Standfestigkeit, praxisgerechte Funktionalität, um täglichen Tragekomfort sowie Sicherheit. Und dies auch nach der x-ten Wäsche.

Kunden aus Handwerk und Industrie wünschen sich bei ihrer Berufskleidung eine arbeitsplatzgerechte Funktionalität, das ganze aber in Form einer modisch orientierten Optik, worauf die Deutsche Berufskleider-Leasing GmbH DBL hinweist. Dank moderner Materialien lassen sich heute qualitativ hochwertige Verarbeitung und attraktive Gestaltung kombinieren – sogar bis in den Bereich der Schutzkleidung hinein, so DBL. Gefragt sei dabei kein überfrachtetes Design. Kunden ordern derzeit ein eher reduziertes Design mit ergonomisch geprägten Schnitten. Also Berufskleidung, die zwar körpernah sitzt, durch elastische Stretcheinsätze oder klar definierte Dehnfalten allerdings den Mitarbeiter bei seinen Bewegungen unterstützt.

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Farbstarke Kombis – leichtere Gewebe

Weit oben auf der Beliebtheitsskala der Artikel stehen die Bundhosen. Komplettiert werden diese zumeist durch sportliche Bund- und Pilotjacken oder Westen. Darunter trägt Frau/Mann hautfreundliche Basics wie Polo- und T-Shirts. Diese sind bequem und setzen farbliche Akzente.Zweifarbigkeit ist dabei ein vorhaltender Trend: Viele Betriebe wählen dezente Grundtöne mit Kontrastfarbe. Aktuell ist Grau und Rot eine der beliebtesten Varianten. In der Industrie sind zudem Blautöne immer noch ein Klassiker.“

Ganz modern entscheiden die Einkäufer aus Handwerk und Industrie bei den Geweben. Hier sind die „Leichtgewichte“ auf dem Vormarsch. Waren vor fünf Jahren noch sehr starke Gewebe mit einem Gewicht von mindestens 300 Gramm gefragt, gibt es hier eine Trendwende. Denn dank der Weiterentwicklung der Gewebe werden heute auch bei den leichteren Varianten hohe Reiß- und Scheuerwerte erzielt. Der Vorteil: In dieser Kleidung lässt es sich spürbar leichter arbeiten.

Funktionstextilien und PSA

In diesem Zusammenhang hat sich auch die Akzeptanz von synthetischen Textilien geändert. Galt in früheren Jahren ein möglichst hoher Anteil an Baumwolle als Qualitätsmerkmal, tritt diese Meinung nun allmählich in den Hintergrund. Der Grund? Funktionstextilien werden immer beliebter. Das Beispiel der Softshelljacken oder Micro-Fleece steht für diesen Trend, erklärt die Textilexperten. Oder auch ergänzende Wetterschutzartikel bzw. normgerechte und zertifizierte Kleidung. Dabei spüren die Mitarbeiter dann schnell, dass sich die neuen Gewebe besser tragen und pflegen lassen, zudem hohe Verschleißfähigkeit und – je nach Art der Berufskleidung – Schutzfunktionen bieten.

Eine weitere Entwicklung: In den Unternehmen wächst der Bedarf nach PSA-Kollektionen, die dann auch die Berufskleidung CI-gerecht und optisch ansprechend ergänzt. Statt einzelner Kollektionen sind heute komplette Bekleidungskonzepte gewünscht, die alle betrieblichen Bereiche abdecken und ein stimmiges Gesamtbild ergeben.

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