DBL: Marketing mit Fußmatten

Autor: Steffen Dominsky

Schmutzfangmatten mit einem Logo versehen? Für den Textildienstleister DBL ist das kein Problem. Doch damit die Investition richtig wirkt, sollten Betriebe sechs wichtige Punkte beachten.

Firmen zum Thema

In Sachen Motivauswahl gibt es bei der Herstellung von Schmutzmatten heute kaum noch Grenzen.
In Sachen Motivauswahl gibt es bei der Herstellung von Schmutzmatten heute kaum noch Grenzen.
(Bild: DBL)

„Ein Logo auf der Matte ist immer ein Hingucker, das fängt alle Blicke ein“, sagt Christoph Henkes, Mattenexperte der ITEX Gaebler-Industrie-Textilpflege, einem Mitglied des DBL-Verbundes. Der Grund ist einfach, denn die meisten Menschen achten beim Laufen auf den Boden vor sich. Strahlt dem Fußgänger von dort ein Logo entgegen, erfasst er es und wird so auf ein Unternehmen aufmerksam gemacht.

Den Einwand, das eigene, sorgfältig entworfene Logo keineswegs mit Füßen treten zu lassen, hört der DBL-Experte heute nur noch ganz selten. Wer ein paar Dinge richtig macht, kann mit dem Mattenlogo einen Marketingerfolg landen:

1. Konzentration auf das Wesentliche

Alles, was in Wort und Bild zu überfrachtet wirkt, eignet sich nicht. Hier gilt es, sich im Sinne des Betrachters und um der Lesbarkeit willen zu beschränken. So sollten Buchstaben und Zahlen eine Mindestgröße von vier bis fünf Zentimeter haben. Gut lesbar. Nicht zu viel Information, klar und deutlich sind weitere Grundsätze. Statt komplexe Detailinfos auf die Matte zu bringen, rät Fachmann Henkes, sich nur auf Logo zu beschränken.

2. Botschaft verstärken durch Slogan

Noch Platz? Dann empfiehlt Henkes einen kurzen Slogan, der prägnant und vielleicht mit einem Augenzwinkern auf die angebotene Leistung oder eine Besonderheit des Unternehmens hinweist. „Beispiel aus dem Handwerk ist etwa „Die Profis von nebenan“ oder das Hashtag „#einfachmachen“.

3. Bei der Farbe nicht zu hell werden

„Im Grunde können wir heute wirklich jede Farbe einsetzen, um das hauseigene Logo CI-gerecht abzubilden“, so Christoph Henkes. Er hat aber auch hier ein paar Tipps parat. Er tendiert zu grauem oder rotem Untergrund; diese Farben wirken nicht so schnell verschmutzt. Helle Töne wie Gelb, Hellgrün oder Mint sind in dieser Hinsicht problematischer.

4. Position des Logos richtig einteilen

„Egal welche Farbe der Kunde in seinem Logo verwendet, bin ich immer bestrebt, das Zeichen in das obere Drittel der Matte zu setzen“, sagt Henkes. Warum? So kann sich der Besucher auf den ersten zwei Dritteln bereits den ersten Schmutz von den Schuhen ablaufen. Das Logo bleibt länger gut lesbar, leuchtet länger in den ursprünglichen Farben.

5. Längsläufer schaffen mehr Sauberkeit

Auch die Größe der Matte sieht der Experte als entscheidendes Kriterium. Zunächst sollte man die Matte meist im Hochformat wählen, selten im Querformat. Geht man von den beliebten Größen 85 x 150 Zentimeter oder 115 x 200 Zentimeter aus – das sind jene Größen, die am häufigsten ausgesucht werden – ist hier ein Hochformat effektiver, der Sauberkeit wegen (siehe Nr. 4).

6. Die Wäsche dem Profi überlassen

Bei aller Liebe zum Logo soll die Matte aber gleichzeitig für Sauberkeit sorgen und die Putzkosten im Betrieb senken. So verwenden die DBL-Werke bei den Logomatten das gleiche hochwertige Material – eben HTN-High Twist Nylon – wie bei den Standardmatten. Damit sind sie robust und leistungsfähig, können jede Menge Schmutz sowie Feuchtigkeit effektiv aufnehmen. Je nach Besucherfrequenz, Einsatzort und Wetter vereinbart der Profi mit den Kunden einen Wechselrhythmus zwischen 7 und 28 Tagen. Der DBL-Experte: „Wir holen die Matte ab, tauschen sie gegen eine saubere aus und waschen die verschmutzte, dass sie wieder wie neu ausschaut.“

(ID:45424440)

Über den Autor

 Steffen Dominsky

Steffen Dominsky

Redakteur »kfz-betrieb«, "Fahrzeug + Karosserie", stellv. Ressortleiter Service & Technik »kfz-betrieb«, Vogel Communications Group