Und wie funktioniert der bayerische Meister-Dongle in der Praxis? Generell simpel: einfach in die OBD-Dose einstecken, circa fünf Minuten das Fahrzeug bewegen, und gut ist. „In 95 Prozent aller Fälle erkennt die Software die FIN automatisch. Anderenfalls muss man sie händisch hinterlegen. Das gilt auch für Steuergeräte, die nicht automatisch erkannt werden. Diese zeigt die DCoder-Software aber an, und der Anwender kann sie entsprechend manuell auswählen“, beschreibt der Entwickler die Eigenschaften seines Produkts, das kompatibel mit 32 Marken und 2.500 Modellen sein soll. Im Zwei- bis Vier-Minutentakt liest der Dongle die OBD- und Steuergerätedaten aus, bzw. aktualisiert und sendet diese.

Andere „interessante“ Fahrzeugdaten wie Service- oder HU-Intervalle kann die Werkstatt bequem am Rechner zum jeweiligen Kundenfahrzeug hinterlegen. Künftig, so der Plan, gibt es eine Anbindung zu Dealer-Management-Systemen. So können Betriebe Kunden- und Fahrzeugdaten ganz einfach in das DCoder-Verwaltungsprogramm übertragen. Ach ja, aus welchem Weg die Werkstatt im Fall der Fälle eine relevante Information wie „Kundenfahrzeug sendet Fehler“ erhält, entscheidet sie selbst: Entweder sie lässt sie sich auf ihrem Dashboard anzeigen (Pop-up-Meldung), oder per E-Mail zusenden.