Dekra: Corona macht die Branche digitaler

Seite: 2/2

Firmen zum Thema

Der Dekra Chef warnte davor, dass angesichts der Corona-Krise die Sicherheit der Fahrzeugdaten nicht in Vergessenheit geraten sollten. So müsste beispielsweise geklärt werden, wem die Fahrzeugdaten gehören und wer sie wofür nutzen darf, ergänzte der Vorstandschef. „Unabhängige Überwachungsorganisationen brauchen ungefilterten Zugang zu sicherheits- und umweltrelevanten Fahrzeugdaten. Nur so ist der Verkehr auch in Zukunft sicher.“

Dekra habe dazu 2019 die sogenannte „Trust Center“-Initiative gestartet. Das Konzept sieht vor ein Treuhändermodell zur sicheren Sammlung und Verwertung von Daten aufzubauen. Der ADAC begrüßt laut Kölbl bereits die Initiative und man suche zudem den Schulterschluss mit weiteren verbrauchernahen Organisationen. Es sei ein wichtiger Schritt, um gemeinsam mit den Autoherstellern eine gesellschaftlich akzeptable Antwort auf die Datenfrage zu finden.

Anteil virtueller Trainings wächst

Da es auch bei Schulungen und Trainings derzeit gilt persönlich Kontakte auf soweit wie möglich zu reduzieren, finden nach Unternehmensangaben aktuell rund 70 Prozent aller Schulungen weltweit in „Virtuellen Klassenzimmer“ statt. Praxis-Anteile der Schulungen und Prüfungen sollen nachgeholt werden sobald die Corona-Pandemie bewältigt ist. Hauptnutzer der Webinare seien momentan Speditionen und Handelsunternehmen. Informationen zum permanent erweiterten Schulungsportfolio gibt es auf der Webseite der Dekra-Akademie.

(ID:46528379)