Elektromobilität Den richtigen Stromtarif wählen

Autor / Redakteur: Clemens Gleich / Jan Rosenow

Ein Elektroauto zu fahren, kann frustrierend teuer sein, wenn der Nutzer den falschen Tarif für seinen Fahrstrom wählt. Verkäufer sollten deshalb die empfehlenswerten Anbieter und Tarifmodelle kennen – es sind ohnehin nur wenige.

Zu teuer? Augen zu und Karte durch! An Ladesäulen für Elektroautos können unvorbereitete Nutzer kostspielige Überraschungen erleben.
Zu teuer? Augen zu und Karte durch! An Ladesäulen für Elektroautos können unvorbereitete Nutzer kostspielige Überraschungen erleben.
(Bild: Juice)

Die ersten Elektroautofahrer waren noch so wenige, dass sie Strom unterwegs meistens geschenkt bekamen oder nur sehr wenig dafür bezahlten. Tesla band so eine ganze Kundengeneration an die Limousine Model S. Mittlerweile gibt es das nur noch als gelegentliches Lockangebot. Auch Kaufhaus- oder Gastronomieketten gehen schrittweise dazu über, vormals komplett kostenlose Lademöglichkeiten nur eine kurze Zeit zu bieten und sie danach kostenpflichtig zu machen. Es hat sich also etabliert, dass Autofahrer für den Fahrstrom zahlen, und zwar mindestens auf dem Niveau von Haushaltsstrom (gut 30 Cent pro Kilowattstunde im deutschen Schnitt).

Das ist nur nachvollziehbar, schließlich müssen auch Fahrstromanbieter mit ihrem Produkt Geld verdienen. Doch für den Endkunden wird Elektroautofahren damit wesentlich teurer, als die frühen Fans gern vorrechneten. Das gilt ganz besonders für Deutschland, dem Land mit dem höchsten Strompreis der Welt (siehe Kasten unten).