Cupra Der Born startet bei 32.700 Euro

Autor: Andreas Grimm

Ab dem Spätsommer können die Seat- und Cupra-Händler ihren Kunden auch ein E-Modell anbieten. Mit dem Born haben die Spanier den günstigsten Stromer auf Basis des Elektrobaukastens des Konzerns im Angebot.

Firma zum Thema

Der Cupra Born kostet ab September laut Listenpreis mindestens 32.700 Euro. Die teurere Version für 36.770 Euro startet schon Mitte August.
Der Cupra Born kostet ab September laut Listenpreis mindestens 32.700 Euro. Die teurere Version für 36.770 Euro startet schon Mitte August.
(Bild: Seat)

Kurz nach seiner Vorstellung hat Seat nun die Preise für den Cupra Born verkündet. Der technische Bruder des VW ID3 kostet in der Version mit einem 110 kW/150 PS starken E-Motor und einem 55 kWh-großen Akku ab 32.700 Euro. Dafür gibt es eine Reichweite nach WLTP von maximal 340 Kilometer. Die ersten Auslieferungen dieser Version sind für den Herbst 2021 geplant.

Wie derzeit im Volkswagenkonzern üblich, prescht auch Cupra mit der höherwertigeren Variante vor. Die Version mit 150 kW/204 PS hat einen 62 kWh großen Energiespeicher, der dann 420 Kilometer Reichweite (nach WLTP) zulassen soll. Diese Motorisierung soll bereits ab Mitte August zu Preisen ab 36.770 Euro verfügbar sein.

Cupra Born: Nachhaltige Performance
Bildergalerie mit 11 Bildern

Bei beiden Varianten kann noch die Innovationsprämie in Höhe von 9.570 Euro abgezogen werden. Das bedeutet dann für den Käufer Barpreise ab 23.130 Euro bzw. 27.200 Euro. Eine dritte Version mit einem 77 kWh großen Stromspeicher und einer Boost-Funktion wird noch folgen. Alle drei Batterie-Konzepte kennt man aus dem MEB-Baukasten des Konzerns. Sie werden auch im ID3 und ID4 von VW, im Skoda Enyaq und Audi Q4 E-Tron eingesetzt.

Preislich ist der Basis-Born 1.100 Euro günstiger als der Skoda Enyaq, bietet aber etwas weniger Reichweite, jedoch besser Sprintqualitäten. Der VW ID3 mit vergleichbarer Batterie startet preislich bei 35.460 Euro.

Geladen wird im besten Fall mit 125 kW, so dass unter idealen Bedingungen in sieben Minuten der Strom für 100 Kilometer fließt und der Akku in 35 Minuten von 5 auf 80 Prozent geladen werden kann.

In der Länge kommt der Born auf nur 4,32 Meter. Der Radstand ist zwar mit 2,77 Metern so groß wie beim ID3. Anders als die Konzerngeschwister gibt es den Born nach aktuellem Datenstand ausschließlich mit Heckantrieb und damit nur mit einem Motor. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 160 km/h. Zum Boost-Modell liegen noch keine Angaben vor, außer dass sich mit ihm der Spurt von 0 auf 100 km/h von 7,3 auf 6,6 Sekunden verkürzt.

Auch wenn der Born noch nicht verfügbar ist, lässt er sich bereits konfigurieren. Auf der interaktiven Webseite können Interessierte bereits jetzt neben der Auswahl der Lackierung und Räder auch die Polster und sämtliche Sonderausstattungen wählen und betrachten sowie den jeweiligen Preis der gewählten Konfiguration sehen. Auch eine Händlersuche ist eingebunden.

(ID:47435081)

Über den Autor

 Andreas Grimm

Andreas Grimm

Redakteur, Redaktion »kfz-betrieb«