Kia „Der Fokus verschiebt sich“

Autor Andreas Wehner

Kia will mehr Mobilitätsanbieter als Autobauer sein. Beim Auto wiederum ist die Zukunft elektrisch. Das spiegelt sich in einem Trainingsprogramm zur E-Mobilität wider. Aktuell sind für Geschäftsführer Thomas Djuren aber auch Plug-in-Hybride wichtig.

Thomas Djuren: „Der hohe Elektro-Anteil zeigt, dass unsere Partner durchaus verstanden haben, dass man diese Fahrzeuge gut verkaufen kann.“
Thomas Djuren: „Der hohe Elektro-Anteil zeigt, dass unsere Partner durchaus verstanden haben, dass man diese Fahrzeuge gut verkaufen kann.“
(Bild: Kia)

Redaktion: Sie stehen seit Juli an der Spitze von Kia Deutschland, kennen das Unternehmen aber als Vertriebschef schon länger. Wie sehen Sie Kia und sein Händlernetz aufgestellt?

Thomas Djuren: Die Marke hat noch viel Potenzial, gerade vor dem Hintergrund, dass sich die Rahmenbedingungen im Markt gerade massiv ändern. Nicht umsonst hat sich Kia zwischenzeitlich als Mobilitätsanbieter positioniert und das „Motors“ aus dem Unternehmensnamen gestrichen.

Blicken wir auf die Neuzulassungen. Sie sind per September mit plus 5,4 Prozent zum Vorjahr besser unterwegs als der Gesamtmarkt. Woran liegt das?

Grundsätzlich haben wir die passenden Produkte, und sowohl unsere Händler als auch unser Team sowie die Prozesse, die in der Zusammenarbeit zum Einsatz kommen, verbessern sich immer weiter. Was uns aktuell zudem sehr hilft: Wir haben im Vergleich zum Wettbewerb eine bessere Verfügbarkeit.