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Der Innenraum der neuen S-Klasse

| Autor / Redakteur: ampnet/Sm / Michael Ziegler

Wenn eine neue Mercedes-Benz S-Klasse ins Haus steht, hat dieses Ereignis eine besondere Bedeutung. Die gesamte Automobilwelt will wissen, was diese aktuelle Generation zu bieten hat.

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Für die S-Klasse bietet Mercedes-Benz jetzt ein „Air Ballance System“ mit einer „aktiven Beduftung“. Vier verschiedene Düfte stehen zur Wahl, wenn man nicht sein eigenes Parfüm einbringen will.
Für die S-Klasse bietet Mercedes-Benz jetzt ein „Air Ballance System“ mit einer „aktiven Beduftung“. Vier verschiedene Düfte stehen zur Wahl, wenn man nicht sein eigenes Parfüm einbringen will.
(Foto: Daimler)

Die gesamte Automobilwelt wird nervös, wenn eine neue Generation der S-Klasse, der erfolgreichsten Premium-Limousine der Luxusklasse, auf den Markt kommt. Bereits 2005, als die aktuelle S-Klasse auf den Markt kam, war die entscheidende Frage, welches technische Niveau das Modell hat. In diesem Frühjahr wird die Frage mehr denn je im Raum stehen. Denn mit der Elektronik ist die Automobiltechnik seitdem in neue Dimensionen vorgestoßen. Was das fürs Auto bedeutet, wird die S-Klasse zeigen.

Die Zahl der neuen Elemente und Techniken ist offensichtlich so groß, dass man in Stuttgart meint, es der sehr interessierten Öffentlichkeit in mehreren Lektionen beibringen zu sollen. So erfuhren wir bereits vor einigen Wochen in der Theorie und im Simulator, was uns an neuen Fahrerassistenzsystemen erwartet. Das Spektrum reicht von der automatischen Vollbremsung bei drohender Kollision mit Fußgängern und bei Querverkehr bis zum teilautonomen Fahren – zum Beispiel in der Kolonne auf der Autobahn. Mercedes-Benz zeigte uns, was zum Thema Sicherheit heute so alles möglich ist.

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In der neuen E-Klasse kann man Vieles davon auch schon bestellen, was dieses Jahr auch die S-Klasse ausmachen wird. Überhaupt konnte man bei der E-Klasse den Eindruck gewinnen, sie sei zu einer kleinen S-Klasse geworden. Deswegen liegt viel Spannung in der Fragestellung, was Mercedes-Benz noch in petto hat, um seinen Luxusliner von der gehobenen Mittelklasse des Hauses abzusetzen – besonders nach dem Ende des bisherigen Topmodells Maybach.

Die Antwort fällt so aus, wie man es von Mercedes-Benz erwartet: mehr Komfort und mehr Luxus. Dabei wird – in Deutschland und Europa weniger als in Asien – die Größe eine Rolle spielen. Erstmals wird der lange Radstand zum Basismodell. Der für uns eher normale kurze Radstand wurde als kleinere Variante entwickelt. So fällt es leichter, auch eine XL-Version für die Märkte mit scheinbar grenzenlosen Möglichkeiten zu entwickeln, die bisher die ganz Großen dieser Autowelt kauften.

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